"Im Amateurfußball, besonders in den unteren Ligen, treten nach etwa drei Jahren Abnutzungserscheinungen auf. Ich bin im Sommer zweieinhalb Jahre in Großenseebach, deshalb mussten wir darüber reden, ob wir weitermachen", erklärt Prell.
Ihm war wichtig, nicht den richtigen Zeitpunkt zu verpassen, um aufzuhören, bevor er die Mannschaft nicht mehr erreicht. Im Gespräch mit den Verantwortlichen kam man überein, dass dies beim 39-Jährigen noch lange nicht der Fall sei. "Uns ist es wichtig, dass unser Trainer eine passende Grundstimmung in den Verein bringt. Das schafft der Udo super. Er kann unsere Jungs richtig motivieren, sodass sie immer voll dabei sind. Deswegen gehen wir mit ihm auch in die nächste Saison, selbst wenn der Klassenerhalt nicht klappen sollte", erklärt dritter Vorsitzender Thomas Kühn, der sich jedoch nicht vorstellen kann, dass seine Mannschaft absteigt.
Bis auf Alois Maier vom FC Arnsberg hat sich im Kader der Seebacher nichts geändert. "Wir haben 20 bis 25 Leute beim Training und werden gut vorbereitet in die Rückrunde gehen", versichert Prell.