Es war heiß, verdammt heiß bei der Leichtathletik-Kreismeisterschaft der Schüler auf der Sportanlage der Turnerschaft Herzogenaurach am Dohnwald. Die Jungen und Mädchen schenkten sich aber dennoch nichts, kämpften um jede Zehntelsekunde und um jeden Zentimeter. Die Organisation klappte wieder einmal hervorragend und die Helfer und zahlreichen Kampfrichter machten, wie Sportlehrer Peter Müller ihnen bestätigte, einen super Job.
So gab es auch keine größeren Verletzungen oder - wie bei der enormen Hitze zu befürchten - gar Zusammenbrüche. Sportlich verlief es für die Schützlinge von Peter Müller hervorragend. Insgesamt 22 Kreismeistertitel heimsten die Nachwuchstalente der Turnerschaft Herzogenaurach ein. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.
Dabei sind besonders vier Namen hervorzuheben: Dreifacher Kreismeister wurde Jan Korder in der M13, der sowohl im 75-Meter-Sprint als auch über die 60 Meter Hürden und im Weitsprung die Nase vorn hatte. Ebenfalls drei Titel heimste Niklas Wiesener in der M15 ein, der über die 80 Meter Hürden, im Hochsprung und im Diskuswurf nicht zu schlagen war. Doppelkreismeister wurden Sebastian Oertel in der M11 (Hochsprung und Ballweitwurf) und Patrick Pabst in der M9 (50-Meter-Sprint und Weitsprung). Zudem gab es viele zusätzliche gute Platzierungen seitens der Herzogenauracher.
Über mehrfache Titelgewinne freuten sich am Ende auch die Hemhofener Felix Zips (M15) und Benedikt Gabler (M8), die Höchstadter Janos Hübschmann (M10), Lea Heidenreich (W13) und Josephine Kunz (W9) oder Luca Pallini (M14) vom TB 1888 Erlangen. Gleich vier erste Plätze holten Florian Farnbacher (M12) und Anna Barth (W12) vom der LG/TV 48 Erlangen.
In die Siegerlisten - allerdings außer Konkurrenz - konnten sich auch Teilnehmer aus Fürth und Nürnberg eintragen. Genau wie eine Abordnung aus Sindelfingen, Schützlinge des ehemaligen Herzogenaurachers Ralf Brandmeier, die in diesem Jahr mal wieder dabei war und sich über so manchen ersten Platz freuen konnten.