Der FC Frimmersdorf ist der erste Tabellenführer der A-Klasse Bamberg 1 in der Saison 2016/2017. Leidtragender ist der FV Elsendorf, der sich nach der Trennung vom FSV Weingartsgreuth alleine aufs Feld wagt und dem FC mit 2:5 unterlag. Nicht viel besser erging es der SpVgg Mühlhausen, die bei Absteiger Bischberg mit 3:5 verlor. Die Reserve der neuen Spielgemeinschaft zwischen Steppach und Sambach zog beim SV Walsdorf II mit 0:2 den Kürzeren. Die Begegnung zwischen Wachenroth und Pommersfelden wurde auf den 18. August verschoben.


FV Elsendorf - FC Frimmersdorf 2:5

Die erstmals seit drei Jahren wieder ohne Partnerverein spielenden Elsendorfer zeigten sich zunächst stark. Trainer Bernd Rijnbeek brachte den FV in Führung (32.). Dann machte sich allerdings die von Rijnbeek vorgenommene Umstellung auf eine Vierer-Abwehrkette bemerkbar. Zu viele Fehler luden die Gäste ein. Manuel Ochs besorgte den Ausgleich (37.).

Danach zeigte der von der SpVgg Etzelskirchen gekommene Fabian Schöbel, dass sein Ex-Verein nicht wegen ihm abgestiegen ist. Der 22-jährige Coach trug sich trotz Maske, die er nach acht Nasenbrüchen tragen muss, vier Mal in die Torschützenliste ein (47./68./85./90.). Lediglich Kevin Meckl verhinderte mit dem zwischenzeitlichen 2:3 in der 81. Minute einen lupenreinen Hattrick des Neuzugangs. Der Treffer stellte sich aber als Ergebniskosmetik heraus.


FC Bischberg - SpVgg Mühlhausen 5:3

Nach einer verkorksten Saison scheint Bischberg noch im Abstiegskampfmodus zu sein, denn die Hausherren zeigten sich wesentlich aggressiver, aber auch laufstärker als Mühlhausen. Folgerichtig ging der FC durch Götz-Martin Meinl (27./36./59.) und Christoph Neumeister (53.) in Führung. Selbst den ersten Treffer für die SpVgg übernahm der eifrige Gastgeber per Eigentor durch Manuel Hwastunov (50.).

Erst als die Bischberger Kräfte nachließen, fand auch Mühlhausen in die Partie. Der aus der Bezirksliga von Stegaurach gewechselte Sebastian Schleicher ließ die Gäste mit dem 2:4 hoffen (74.), allerdings stellte Meinl den komfortablen Drei-Tore-Vorsprung zehn Minuten später wieder her. Schleichers zweiter Treffer kam zu spät, um noch an etwas Zählbares zu gelangen.