Unter erschwerten Bedingungen gingen am Sonntagnachmittag 66 Rennfahrer beim 22. Autoslalom des AC Höchstadt an den Start. Nicht nur, dass der Parcours aufgrund der Bauarbeiten an der Aischbrücke in Höchstadt auf den Parkplatz eines Möbelhauses in Hirschaid verlegt werden musste und damit komplettes Neuland war: Durch mehrere sintflutartige Regengüsse wurden die Fahrer auch mit schlechter Sicht und erhöhter Aquaplaning-Gefahr konfrontiert.

"Trotz der widrigen Umstände sind wir sehr gut durchgekommen, nur den Zeitplan konnten wir aufgrund der Regenpausen nicht einhalten", sagt AC-Vorsitzender Christian Steiner zufrieden. Teilnehmerzahl und Zuschauerzuspruch seien gut gewesen. "Der neue Kurs ist gut angekommen, und weil die Bauarbeiten in Höchstadt wohl noch länger dauern, werden wir wohl auch 2017 nach Hirschaid ausweichen", erklärt Steiner weiter.

Schade sei nur gewesen, dass der AC selbst nur wenige eigene Fahrer ins Rennen schicken konnte: "Wir wollten eigentlich ein Revival mit einem Team feiern, das fast 30 Jahre nicht mehr miteinander gestartet ist. Doch eben diese Fahrer mussten ihren Start absagen, weil ihre Autos bei vorangegangenen Rennen Schaden genommen hatten", berichtet der Klubchef, der die Zusammenarbeit mit der DLRG Hirschaid lobte. Zu tun bekamen die Ersthelfer nichts, abgesehen von ein paar Verbremsern und einem harmlosen Unfall, als Jürgen Schwenold (AC Stein) mit seinem Peugeot 205 GT einen Ausflug in eine Hecke unternahm, ging der 22. Autoslalom reibungslos über die Bühne.


Denzler und Schmidt auf Rang 2

61 Fahrer, darunter fünf Frauen, kamen ins Ziel, fünf weitere mussten aufgrund technischer Defekte abbrechen. Als Gesamtsieger setzte sich der Mühlhausener Helmut Weikert durch. In seinem BMW 320is kam er mit zwei fehlerfreien Wertungsläufen auf eine Gesamtzeit von 2:38 Minuten, mit der er jeweils etwa drei Sekunden Vorsprung auf die beiden Schnaittacher Horst und Inge Scherzer hatten.

Der Höchstadter Johannes Denzler kam mit seinem BMW 135 in der Gesamtwertung auf Rang 34 (2:59,45 min), was gleichbedeutend mit dem zweiten Platz in Gruppe F11 war. Der Lonnerstadter Bernd Schmidt schaffte es mit seinem Honda Integra Type R nicht, unter der Drei-Minuten-Marke zu bleiben (3:04,07 min) und musste sich mit Platz 43 im Gesamtklassement zufrieden geben. In Gruppe H14 wurde er mit dieser Leistung aber Zweiter. Florian Frischmann, ein weiterer Höchstadter, war in seinem Ford Fokus gut unterwegs, kam aber mit der Streckenführung durcheinander und blieb ohne Wertung.


Nächstes Event im August

Während sich der AC Höchstadt noch über das gute Gelingen des Autoslaloms freut, ist die nächste Veranstaltung schon in Planung. "Am 6. August wollen wir wieder unseren Rallye-Sprint durchführen. Da spielen die Straßenbauarbeiten aber keine Rolle, deshalb wird dieses Rennen wieder rund um Höchstadt stattfinden", verspricht Christian Steiner.