Sollte die Pettstadter Erste in der Kreisliga starten, ginge das Aufstiegsrecht nach Burghaslach.

In der Fußball-A-Klasse Bamberg 1 sind längst alle Entscheidungen gefallen. Der FC Eintracht Erlach steigt nach nur einem Jahr wieder ab, Lisberg kehrt postwendend zurück in die Kreisklasse. Dorthin könnte dem SV der FC Altendorf folgen, wenn er die Relegation übersteht.

Kreisklasse Bamberg 3: SV Pettstadt II - TSV Burghaslach 2:0

Die Gäste wollten ihre Mini-Chance auf den Titel erhalten und gestalteten die Partie trotz personeller Engpässe jederzeit offen. Allerdings fühlten sich die Burghaslacher auch permanent benachteiligt. "Der Schiedsrichter hat uns gleich in der ersten Minuten einen glasklaren Elfmeter verweigert und auch in der Folge bei jeder strittigen Entscheidung gegen uns gepfiffen", echauffierte sich TSV-Abteilungsleiter Wolfgang Hofmann. Der Tabellenzweite hatte durchaus Chancen, als Sieger vom Platz zu gehen, "aber gegen zwölf Mann ist es halt schwer", legte Hofmann nach. Und nach einem Doppelschlag, mit dem Florian Beßler die Pettstadter auf die Siegerstraße brachte (72., 78.), sei es unmöglich gewesen, noch die Wende zu schaffen. "Wir sind auf dem Zahnfleich gegangen und konnten nicht mehr adäquat wechseln", sagte Hofmann. Dazu stand dem TSV die Latte im Weg (89.), doch auch das hätte nichts mehr an der Niederlage geändert. "Wir setzen nun alles in das letzte Saisonspiel, um Platz 2 zu sichern", betonte Hofmann. In Burghaslach hofft man aber auch ein bisschen darauf, dass der Pettstadter Antrag, die erste Mannschaft nach dem Rückzug aus der Landesliga in der Kreisliga an den Start zu schicken, durchgeht. Dann müsste die SV-Reserve in der Kreisklasse bleiben, das direkte Aufstiegsrecht fiele an den TSV.

A-Klasse Bamberg 1: FC Frimmersdorf - SG Elsendorf/Weingartsgreuth 5:3

Einen munteren Schlagabtausch lieferten sich die Tabellennachbarn in diesem eher unbedeutenden Spiel, wobei die Heimelf den besseren Start erwischte und nach Treffern von Sebastian Keck (4.), Fabian Neuhäuser (10.) und Spielertrainer Tobias Dorsch (21.) mit 3:0 vorn lag. Doch Tobias Haag (24.), Max Leyh (51.) und Jan Popp (54.) brachten die Gäste wieder zurück. Nun war Frimmersdorf unter Zugzwang, konnte sich aber auf Ideengeber Dorsch verlassen, der mit seinen Treffern Nummer 2 und 3 (74., 89.) alles klarmachte. Mit dem siebten Sieg im neunten Spiel nach der Winterpause setzten die Frimmersdorfer ihre fantastische Serie fort und knackten die 40-Punkte-Marke.