Höchstadt agierte konzentriert und feierte einen - in dieser Deutlichkeit - nicht erwarteten Sieg, der zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt bedeutet. Eine Klasse tiefer ließ die zweite Garde des SC Adelsdorf wieder einmal nichts anbrennen und ist eigentlich nur noch theoretisch vom Meistertitel zu trennen.

2. Herren-Bezirksliga: TTC Höchstadt - TS Herzogenaurach 9:1

Einen unerwartet deutlichen Triumph erzielte die erste Herrenmannschaft des TTC Höchstadt gegen den Lokalrivalen aus Herzogenaurach. Mit 9:1 setzte sich der ersatzgeschwächte TTC gegen die ebenfalls nicht in Bestbesetzung antretenden Schuhstädter nach etwas mehr als zwei Stunden durch.
Baustein dieses Erfolges war der optimale Start nach drei Doppeln. Mit 3:0 ging man in Front und hatte ein kleines Sicherheitspolster aufgebaut. Die anschließenden Partien (Leithold gegen Lochner sowie Müller gegen Glaas) entpuppten sich als Schlüsselspiele in dieser Begegnung, denn beide gingen nach fünf Sätzen an die Gastgeber, die damit auf 5:0 davonzogen. Lediglich Keck erlaubte es den Gästen, den Ehrenpunkt zu erzielen, bevor auch Ersatzmann und Hoffnungsträger Wormser gegen Routinier Hoschek eine konzentrierte und engagierte Leistung abrief und den Matchball bereitete. Leithold tütete nach vier Sätzen gegen die Nummer 1 der Gäste, Daniel Glaas, den Sieg ein.

3. Herren-Bezirksliga: CVJM Unterasbach - SC Adelsdorf II 2:9

Der Spitzenreiter, der in dieser Spielzeit noch ungeschlagen ist, untermauerte auch in Unterasbach seine Favoritenrolle und ist jetzt nur noch zwei Siege davon entfernt, Meisterschaft und Aufstieg vorzeitig klarzumachen. In den Doppeln leistete der CVJM noch erheblichen Widerstand - Körmer/Schleicher und Feulner/Willert mussten über die volle Distanz gehen, um es Nüßlein/Bräun nachzutun und den SCA mit 3:0 in Führung zu bringen. Danach lief es wie am Schnürchen für den Favoriten. Abgesehen von Dieter Feulner, der Schlang erst nach 0:2-Rückstand noch in die Schranken wies, gab es drei souveräne Adelsdorfer Siege, die den Vorsprung auf 7:0 anwachsen ließ. Im Angesicht des sicheren Erfolgs ging bei Tizian Schleicher und Robert Körmer etwas die Konzentration verloren, aber Udo Willert und Philipp Nüßlein machten jeweils in vier Sätzen alles klar.