HC Erlangen - TSV GWD Minden

Die Vorzeichen sind klar: Der Bundesligist aus Mittelfranken will mit einem Sieg einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf erreichen und wird für diesen Erfolg alles in die Waagschale werfen. "Das sind die Spiele, für die wir jeden Tag trainieren. Die Atmosphäre vor und während des Spiels sind der Grund, warum ich Handball spiele", sagt Nikolas Katsigiannis vor dem Duell mit den Ostwestfalen. "Wir freuen uns auf Samstag, wir freuen uns auf unsere Halle und die Stimmung, die unsere Fans erzeugen werden", so der ehemalige National-Torhüter.


Theilinger ist an Bord

Personell können die Erlanger aus dem Vollen schöpfen, auch auf Winter-Neuzugang Nicolai Theilinger kann Trainer Frank Bergemann zurückgreifen. Der 23-Jährige, der am vergangenen Wochenende ein vielversprechendes Debüt gab, brennt auf seinen ersten Heimauftritt. "Ich durfte schon beim Last-Minute-Sieg gegen Balingen die Stimmung in der Nürnberger Arena aufsaugen", meint Theilinger.

Bergemann schlägt in die selbe Kerbe: "Für so ein Spiel muss ich keinen Spieler motivieren. Ich habe schon im Training gesehen, dass meine Jungs bereit sind." Der 58-Jährige sieht die Stärken der Mindener in der Offensive: "Der TSV hat mit Daribor Doder einen sehr erfahrenen Akteur auf der Mittel-Position. Die beiden Halben Miladin Kozlina und Christoffer Rambo sind enorm wurfstark."

Die Gäste beurlaubten am vergangenen Dienstag Trainer Goran Perkovac und präsentierten Frank Carstens als Nachfolger, der bereits mit dem TSV Hannover-Burgdorf den Abstiegskampf gemeistert hat. "Die ersten Eindrücke sind durchaus positiv. Wir konnten anfangen, an den ersten Dingen zu arbeiten", sagte Carstens.


Neuer Coach lobt den Gegner

Trotz des relativ klaren Hinspiel-Siegs gegen den HC schätzt er diese Partie anders ein: "Wir wissen natürlich um die Stärken der Erlanger. In der Abwehr haben wir eine schwere Aufgabe zu bewältigen, denn sie sind individuell sehr stark besetzt."