Dadurch wartet der TSV Frauenaurach noch immer auf seinen ersten Saisonsieg. Dem TSV Brand gelang derweil in Falkenheim der dritte in Folge. Im Duell der Aufsteiger in die Kreisliga setzte sich der Hammerbacher SV knapp beim SV Hetzles durch und hat gute Chancen auf den Klassenerhalt. Zwangsabsteiger SC Gremsdorf behielt in der Kreisklasse 1 gegen die Spielgemeinschaft Poxdorf/Möhrendorf seine weiße Weste.


Bezirksoberliga Mittelfranken: TSV Frauenaurach - SpVgg Erlangen 1:8

Gegen den Tabellenführer aus dem Erlanger Osten starteten die TSV -Damen gut und kamen unter Mithilfe von Torhüterin Simone Vogler, die einen Weitschuss von Julia Kraus durch die Hände gleiten ließ, zur Führung (8.). Danach übernahm die SpVgg die Kontrolle und erspielte sich eine Vielzahl von Eckstößen und Torchancen. Das 1:1 fiel in der 16. Minute, als sich die glänzend aufgelegte Stephanie Weiß sowohl gegen Katrin Achtziger als auch gegen Laura Vogel durchsetzte und überlegt einschoss.

Damit war die Wende eingeläutet: Nina Felgendreher aus kurzer Distanz (22.) und Weiß per Kopf (36.) sorgten für die 3:1-Pausenführug der Erlangerinnen. Der TSV war in Sachen Zweikampf meist zweiter Sieger. Ein Doppelschlag mit Weitschüssen von Weiß (48.) und Lisa Rosenecker (51.) bedeutete die Entscheidung. Zwar lief Nilüfer Kaya nochmal alleine auf Vogler zu, brachte den Ball jedoch nicht im Tor unter. In den letzten zehn Minuten schraubten Weiß, Kerstin Tribula und Sabrina Hüttersen das Ergebnis in die Höhe. Mit dieser Leistung wird es Frauenaurach schwer haben, das rettende Ufer noch zu erreichen. ae
TSV: Rödel, Öhring (45. Walz), Achtziger (78. Berg), Ilgner, Kraus, Vogel, Mandt, Kaya, Gumprecht , Örnek, Mahr
SpVgg: Vogler, Wildner, Spitzer, Borck, Grzywotz (72. Tribula), Eck (60. Lehmann), Rzonsa (46. Strobl), Weiß, Felgendreher, Rosenecker (60. Hüttersen), Sapinel


TSV Falkenheim - TSV Brand 0:1

Von Anfang an übernahmen die Brander das Spiel und versuchten, durch schnelle Kombinationen vors Falkenheimer Tor zu kommen. So dauerte es nur bis zur 13. Minute, ehe das einzige Tor der Begegnung fiel: Ein langer Ball von Carolin Horlamus landete bei Heidi Karger, die allein vor der Torhüterin stand und den Ball ins Gehäuse lupfte. Horlamus verpasste es, per Freistoß nachzulegen (17.). Weitere Chancen wurden von der gegnerischen Abwehr oder einer Abseitsstellung vereitelt. Einen Schuss von Daniela Puscha hielt die Keeperin der Gastgeber kurz vor der Pause fest (43.).

In der zweiten Halbzeit drückte Falkenheim auf den Ausgleich und kam immer wieder gefährlich vors Tor der Gäste, doch die gut stehende Brander Abwehr verhinderte Schlimmeres. Dadurch ergaben sich Kontermöglichkeiten, etwa für Manuela Mörlein per Kopf (52.). Kurz vor Schluss wurde es für Brand nach einer Ecke gefährlich, auf der anderen Seite traf Karger nur die Latte, sodass es beim 0:1 blieb. mg
Brand: Auterhoff - Keceli (80. Schlagenhaufer), Galla, Übel, Schreiber (58. Neubig), Karger (89. Josephus), Horlamus, Puscha, Hartmann, Gehre, Mörlein (58. Weber)


Kreisliga ER/PEG: SV Hetzles - Hammerbacher SV 0:1

Die beiden Neulinge begegneten sich auf Augenhöhe, wobei die Gastgeberinnen etwas mehr vom Spiel hatten, Hammerbach aber das einzige Tor schoss. In der 25. Minute war Bianca Helm nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus zur Stelle.

Hetzles hatte mit zwei Pfostentreffern Pech und hätte in der Nachspielzeit zumindest noch einen Punkt ergattern müssen, doch Sandra Benesch scheiterte an der HSV-Torhüterin. Zuvor hätten aber auch Helm und Lena Studtrucker schon zur Beruhigung im Gästelager beitragen können. rup


Kreisklasse 1 ER/PEG: SG Poxdorf/Möhrendorf - SC Gremsdorf 0:2

Nach dem Rückzug aus der Bezirksliga ist Gremsdorf seiner Favoritenrolle bei der neuen Spielgemeinschaft gerecht geworden, lediglich der Angriffsmotor lief nach der langen Winterpause noch nicht warm. Die Gastgeberinnen spielten auf Abseits, doch Marina Bäuml (10.) und Yvonne Eyrich (20.) hebelten die Falle früh aus.

Danach liefen SClerinnen mehrmals auf die Torhüterin zu, dennoch blieb es beim 0:2. Die SG hatte in den 90 Minuten nur eine gute Möglichkeit. Nach dem sechsten Sieg im sechsten Spiel liegt Gremsdorf klar auf Aufstiegskurs. rup