Volles Haus: Weder im Online-Shop noch an den Vorverkaufsstellen gibt es noch Tickets für das so genannte "Weltrekordspiel" am Montag um 17.30 Uhr , bei dem die Mittelfranken einen neue Zuschauer-Bestmarke in der 2. Liga aufstellen wollen. "Als wir uns im Winter entschlossen haben, diesen Rekordversuch im Frühjahr anzugehen, wussten wir, dass wir uns ein sehr ambitioniertes Ziel setzen. Dass schon jetzt alle Tickets im freien Verkauf vergriffen sind, ist wirklich unglaublich. Wir werden am Montag ein riesiges Handballfest feiern", freut sich HCE-Geschäftsführer Stefan Adam.

So wie es jetzt aussieht, haben die Erlanger gute Chancen, den bisherigen Rekord zu knacken. Zum vorletzten Saison-Heimspiel des fränkischen Zweitligisten und designierten Aufsteigers werden mehr als 8000 Zuschauer erwartet. Die Bestmarke halten im Moment noch die Füchse Berlin, die in ihrer Aufstiegssaison 2007 bei einem Spiel 7868 Anhänger in der halle hatten. Die Vorfreude in der Hugenottenstadt ist groß. "Die Mannschaft hat sich diesen großartigen Rahmen mit einer bisher nahezu perfekten Saison verdient, und alle freuen sich riesig", ergänzt Adam.


Dauerkartenverkauf startet

Am kommenden Montag wird der HC Erlangen somit keine Abendkasse mehr öffnen. Es wird nur noch die Möglichkeit geben, hinterlegte Karten an der Abholkasse der Arena entgegenzunehmen. Dafür startet an diesem Tag der freie Dauerkartenverkauf für die kommende Saison. Die Anhänger des HCE haben während des Spiels gegen Essen exklusiv die Möglichkeit, eine Dauerkarte in der Nürnberger Arena neu zu bestellen.

Aktuelle Dauerkartenkunden können ihre Sauisontickets vorort verlängern lassen. Ab Dienstag können dann alle handballbegeisterten Franken über den Ticket-Partner Reservix die begehrten Saison-Tickets buchen. Alle Informationen dazu gibt es unter www.hc-erlangen.de im Internet.

Das Team von Trainer Robert Andersson hat in dieser Saison noch keinen Punkt vor eigenem Publikum abgegeben, ist saisonübergreifend in der Arena seit mehr als 14 Monaten ungeschlagen. Daran soll sich auch gegen Essen nichts ändern, obwohl dem HC Erlangen die Rückkehr in die Bundeliga auch so nicht mehr zu nehmen ist.