Komplett eingerüstet präsentiert sich derzeit das Sparkassengebäude am Höchstadter Marktplatz. Am Montag kam noch ein Kran hinzu und es begannen Arbeiten am Dach.

Mit Sturmschäden oder ähnlichem hat das aber nichts zu tun. Eher mit der im vergangenen Jahr erfolgten Teilsanierung im Inneren, wie Matthias Brehm, von der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach erklärt: "Bei den Innenausbaumaßnahmen wurden Mängel festgestellt." Die vorhandene Dachkonstruktion im ältesten Gebäudeteil, dem Eckgebäude, habe zum einen bereits vereinzelte, geringe Schäden aufgewiesen. Zum anderen sei dort keine ausreichende Bauteiltiefe vorhanden gewesen, um bauphysikalisch richtig zu sanieren. Gründe der Renovierungsarbeiten im Gebäude waren unter anderem die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen im Gesamtgebäude und eine energetische Verbesserung sowie die Aufwertung der Räumlichkeiten im Dachgeschoss.

Mit der nun begonnen Sanierung werden laut Brehm kleinere Schäden an der Dacheindeckung behoben und ein "bauphysikalisch richtiger Dachaufbau mit Hinterlüftung und wasserführender Abdichtung" hergestellt. Die Art und Ansicht des Daches soll sich dadurch nicht verändern. Weitere Maßnahmen sind ebenfalls nicht vorgesehen.

"Die Arbeiten werden ausschließlich durch ortsansässige Firmen oder Firmen aus dem näheren Umkreis ausgeführt", berichtet Brehm. Über die Kosten macht die Sparkasse keine detaillierten Angaben. Diese bewegen sich für die gesamte Renovierung in einem höheren sechsstelligen Bereich und werden vollständig von der Bank getragen. Wenn alles nach Plan läuft, ist das Gerüst in etwa sechs Wochen wieder weg.