Die Schüler der Herzogenauracher Realschule zeigten sich am Mittwochabend nicht nur kreativ, sondern auch musikalisch, und hatten zu Adventsbasar und Weihnachtskonzert an einem Abend eingeladen. Vorsichtshalber ließ Lehrer Markus Bedruna schon vor Beginn des Konzertes nochmal Stühle herbei karren, sie reichten aber nicht aus. Die Aula hoffnungslos überfüllt und eine Reihe von Eltern sowie Kindern musste mit einem Platz im Eingangsbereich vorliebnehmen. "Die Aula reicht bei solchen Veranstaltungen leider nicht aus, aber mehr geht einfach nicht", erklärte Schulleiter Ulrich Langer bei seiner Begrüßung.
Der Schulleiter dankte dem Kollegium für die Vorbereitungen und lobte die Schüler für ihre Kreativität bei dem kleinen Weihnachtsmarkt in der Mensa. Die Klassen hatten sich mächtig angestrengt und boten den Besuchern Selbstgebasteltes und Selbstgebackenes an und die Besucher konnten kleine Geschenke erwerben und sich bei Kinderpunsch austauschen. Langer erinnerte in seiner Ansprache an Menschen, denen es nicht so gut geht und für die es sicherlich kein fröhliches Weihnachtsfest geben wird. "Vor allem die Kinder und Menschen in den Krisengebieten sowie in den Flüchtlingslagern werden keinen Weihnachtsbaum haben, keine Geschenke bekommen, sondern müssen jeden Tag ums Überleben kämpfen." Deswegen unterstützen die Realschüler immer wieder Hilfsprojekte, um auch anderen Kindern eine Freude zu bereiten.
Das Konzert gab dann den Fünf- bis Zehntklässlern den Anlass, richtig loszulegen und zu zeigen, wofür sie so fleißig geübt hatten. Den Auftakt mit brasilianischen Rhythmen gestaltete die Percussionsgruppe unter Leitung von Marion Spitz. Während des Abends, in den auch immer wieder besinnliche Texte einflossen, glänzten sowohl die Solisten als auch der Schulchor, verschiedene Ensembles, die Schülerband "Six to Real" und die Schulband.