Die Erlanger Verkehrspolizei hat am Montagnachmittag einen falschen Postboten aus dem Verkehr gezogen, teilte die Polizei mit.

Ein 25-Jähriger ist an der Autobahnrastanlage Aurach-Süd von der Polizei angehalten worden. Der Lkw-Fahrer befand sie auf der Fahrt von England nach Rumänien. Die Polizei wollte die Lenk- und Ruhezeiten nachprüfen, doch der Mann führte kein vorgeschriebenes Aufzeichnungsgerät dabei. Dafür musste er 1500 Euro Bußgeld bezahlen.

Weitere 500 Euro waren fällig, da sich anhand der Ladung zeigte, dass der Betroffene ein Postunternehmen gegründet hatte. Der Laderaum war gefüllt mit Paketen, die von England nach Rumänien gesandt werden sollten. Alle waren adressiert, jedoch keines frankiert. Der Betroffene hatte seinen Kunden einen Paketservice für einen geringeren Preis als die offiziellen Paketdienste angeboten, da sich der selbsternannte Postbote nicht um Steuern, Abgaben und Vorschriften kümmerte.

Darum kümmerten sich nun Polizei und Gewerbeaufsicht. Der 35-Jährige wurde vor der Weiterfahrt belehrt, dass sich der Betrag im Wiederholungsfall verdoppeln würde.