Bei den Schülern gaben 145 Kinder und 53 Erwachsene ihr Urteil zum Musikunterricht, zu den Musiklehrern und über das allgemeine Schulleben ab.
Bürgermeister German Hacker (SPD) freute sich, als ihm die Musikschulleiterin die Auswertung überreichte und einzelne Punkte näher erläuterte. Zusammenfassend könne festgestellt werden, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene den Musikunterricht positiv bis sehr positiv bewerten. "Dabei urteilen Kinder stets etwas kritischer", erklärte Margit Denk. Insgesamt habe sich das Ergebnis im Vergleich mit der letzten Befragung 2004 in wesentlichen Punkten verbessert. Die Kinder beurteilten den Musikunterricht "als immer wieder anders und abwechslungsreich", sechs Prozent der befragten Kinder "sehen sich dem Druck der Eltern ausgesetzt", welche zu große musikalische Fortschritte von ihnen erwarten. Bei der Bewertung des Musiklehrers anhand einer Schulnotenskala griffen die Schüler mehrheitlich auf die Noten 1 und 2 zurück. Den Lehrer als zumindest einmal unfreundlich empfanden 13 Prozent der Schüler, und nur wenige sehen sich durch den Unterricht überlastet. Mehrheitlich gehen die Schüler gerne in die Musikschule, und 95 Prozent können sie auch weiterempfehlen.

Kritik an der Kommunikation

Bei der Elternbefragung kamen 135 Fragebögen zurück. In der Gesamtbewertung verbesserte sich die Musikschule gegenüber 2004 auf die Durchschnittsnote 2,12. Aus Sicht der Eltern sind ihre Kinder mit ihrem Musiklehrer überwiegend sehr zufrieden. Kritisch fallen dagegen die Punkte "wir erhalten genügend Informationen über unsere Kinder" und "wir erhalten nützliche Tipps" aus. Bis zu 17 Prozent beschreiben diese Punkte als nicht zutreffend. Immerhin erklärten zwei Drittel der Eltern, dass ihre Kinder im Musikunterricht gefördert werden, wie sie es erwarten. Und über 70 Prozent der Eltern sind mit den Fortschritten ihrer Kinder zufrieden. Dabei setzen 40 Prozent der Eltern hohe bis sehr hohe Erwartungen an ihre Kinder.
Die Kinder der befragten Eltern sind überwiegend weiblich und im Alter von sieben bis 15 Jahren. Davon besuchen die meisten den Instrumentalunterricht, aber auch die musikalische Früherziehung wird in Anspruch genommen.
"Die Musikschule möchte die Qualität ihrer Arbeit systematisch sichern und steigern. Wir nehmen uns die einzelnen Kritikpunkte sehr zu Herzen", erklärte Margit Denk dem Bürgermeister.

Für das Schuljahr 2014/2015 werden noch bis 5. Juni in der Käthe-Zang-Sing- und Musikschule, Kirchenplatz 11, während folgender Zeiten Anmeldungen entgegengenommen: Montag 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr, Dienstag und Mittwoch 9 bis 12 Uhr sowie Donnerstag 14 bis 18 Uhr.