In der Glücksstraße kam es am Donnerstagnachmittag aufgrund eines defekten Kühlgeräts zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Angestellte der Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie bemerkten in einem Behandlungszimmer zunächst einen undefinierbaren, komischen Geruch. Der zunächst lediglich üble Geruch, führte schließlich innerhalb von wenigen Stunden zu ersten leichteren Augenreizungen.

Die alarmierte Feuerwehr, wurde der Lage schnell Herr. Bei der übel riechenden Substanz handelte es sich um Ammoniak. Der Stoff trat aus dem Kühlkreislauf eines handelsüblichen Kühlschranks aus, der in dem Behandlungsraum verbaut war. Das Kühlgerät hatte mit 18 Jahren Betriebsdauer das Zeitliche gesegnet. Die eingesetzten Rettungskräfte isolierten das Gerät und brachten es an die frische Luft.


Neben den folgenlosen Reizungen der Augen, kam es zu keinen Körperschäden. Ein Fremdverschulden kann von der Polizei ausgeschlossen werden - der Einsatz war auf den Verschleiß des Kühlgeräts zurückzuführen.