Nachdem vor kurzem ein Landwirt im Höchstadter Ortsteil Lappach Nägel und Metallstangen in seinem Feld gefunden hatte, meldet das Polizeipräsidium nun weitere Fälle in ganz Mittelfranken.

Seit Mai wurden demnach bislang acht Fälle bekannt, bei denen Maishäcksler durch Metallteile mutwillig beschädigt wurden.

Immer wieder werden Metallteile von Unbekannten meist einige Meter im Feld an einzelne Pflanzen gehängt, die dann in den Häcksler geraten und schweren Schaden anrichten. Durch umherfliegende Metallteile sei es bislang dem Zufall zuzuschreiben, dass keine Personen verletzt wurden. Insgesamt entstand laut Polizei an den Maschinen ein Sachschaden in Höhe von etwa 120.000 Euro.

Der oder die Unbekannten haben neben dem Fall bei Lappach (Landkreis Erlangen-Höchstadt) bereits dreimal auf Feldern in Merkendorf und einmal in Weidenbach (beides im Landkreis Ansbach), einmal in Pappenheim (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) und zweimal in Oberscheinfeld (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) solche Metallteile in Maisfeldern ausgebracht.

Dem Landwirt mit dem Feld bei Lappach ist nach eigenen Angaben durch den Ernteausfall ein Schaden von rund 1000 Euro entstanden. An der Maschine seien keine Schäden aufgetreten, da die installierten Metalldetektoren die mutwillig ausgebrachten Nägel und Stangen frühzeitig erkannt hatten.

Für alle genannten Fälle bittet die Polizei eventuelle Zeugen, die an Maisfeldern verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 0911-2112-3333 zu melden.