Sie wies in ihrem Bericht auf eine positive Mitgliederentwicklung und auf zahlreiche Veranstaltungen hin.
Die Landtagsabgeordnete Christa Matschl machte Werbung für den Landratskandidaten Alexander Tritthart, bevor sie sich in ihrem Referat dem Wandel in der Gesellschaft widmete. So sei künftig die Seniorenpolitik wichtiger denn je. "Ich würde mir wünschen, dass es in Bayern ein Generationenministerium geben würde", erklärte Christa Matschl. Der Seniorenpolitik würde zwar in Bayern über alle Ministerien hinweg ein besonderer Stellenwert eingeräumt, aber sie könnte noch effektiver gestaltet werden. Die derzeitige Lebenswartung in Bayern betrage bei Männern etwa 77 Jahre und bei Frauen 83 Jahre, mit steigender Tendenz. Statistiker gehen davon aus, dass im Jahr 2030 mehr als 3,4 Millionen Menschen von über 65 Jahren in Bayern leben werden. Durch die Lebensweise und medizinische Versorgung werde auch die Zahl von hochbetagten Menschen über 85 Jahre und damit auch die Zahl an Demenzkranken und auch die Zahl der physisch Kranken weiter ansteigen.
Matschl fordert deshalb, mehr Ausbildungsplätze für die Seniorenbetreuung bereitzustellen. Während die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs in Städten und größeren Ortsteilen durch eine intakte Infrastruktur unproblematisch ist, hätten die kleineren Kommunen oder Ortsteile damit Probleme. Da müssten nicht nur die Gemeinden reagieren, es müsse auch die Nachbarschaftshilfe gestärkt werden. "Schauen sie hin, wenn sie wissen, dass in ihrer Straße alleinstehende und ältere Menschen wohnen." Gerade auf dem Land ist es üblich, dass ältere Menschen zu Hause wohnen, solange es geht.
Viele kleinere Gemeinden seien hier bereits tätig geworden. Hier spielen oftmals gerade niedrigschwellige Unterstützungsangebote eine wichtige Rolle. So unterstützen beispielsweise bürgerschaftlich Engagierte und Seniorenbeiräte in erster Linie ältere Menschen in ihrer häuslichen Umgebung und bei der Bewältigung des Alltags.
Damit konnte Bürgermeister Tritthart punkten, denn Weisendorf war im Landkreis eine der ersten Kommunen, die einen Seniorenbeirat ins Leben rief, der auch sehr aktiv arbeitet. Auch der Behindertenbeauftragte des Marktes Weisendorf, Gerhard Freunscht, werde in alle Belange mit eingebunden, die mit Senioren und Barrierefreiheit zu haben.

Vorsitzende ist Gudrun Müller, ihre Stellvertreter sind Heidemarie Löb und Jürgen Seddig. Schatzmeister ist Georg Aumüller, Schriftführer ist Christian Bangert, Beisitzer sind Waltraut Dreyer, Georg Maier, Inge Rechl, Rainer Schöppel und Dieter Goebel.