Mit: "Ihr wart spitze! Danke an alle Teilnehmer, Sponsoren und Zuschauer", zeigte sich das Organisationsteam mit Stefan Reinmann, Maria Nagel und Helmut Rösch am Ende des zweiten Benefizlaufes für Uganda begeistert. Über 550 Läufer hatten sich neben der Wehrkirche in Hannberg eingefunden, um Projekte in der Diözese Masala in Uganda zu unterstützen. Seit Jahren engagieren sich die Pfarrei Geburt Marien in Hannberg und die Pfarrei St. Stephanus Adelsdorf in der Partnerpfarrei Busagula im Südwesten Ugandas.

Allein aus Adelsdorf waren über einhundert Läufer, angeführt von Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) und unter dem Motto "Die Gemeinde läuft" nach Hannberg gekommen und drehten ihre Runden. Auch der Heßdorfer Bürgermeister Horst Rehder (BB) mit Startnummer 3 reihte sich mit Mitgliedern des Gemeinderates ein, um einige Runden zu drehen. "Bei uns kann man mit ein paar Euro und bei Kirchweihatmosphäre Gutes tun", erklärte Reinmann.

Und diese Atmosphäre herrschte auch wieder beim zweiten Benefizlauf. Über 50 Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um die geschätzt tausend Besucher zu verköstigen. Neben den aktiven Teilnehmern wollten sich auch viele andere das Spektakel nicht entgehen lassen, denn im Vordergrund standen der Spaß und das Ziel, Gutes mit Sport zu tun. Deshalb wurde auf eine Zeitmessung verzichtet und es gab für alle eine Urkunde.

Moderiert von Axel Gotthardt und mit lautstarken Rhythmen vom Piranha Social Club aus Herzogenaurach wurden die Läufer auf den Rundkurs geschickt und mit Trommelwirbel wieder empfangen. Stefan Reinmann und Axel Gotthardt schickten mit den Bambinis und den Schülern sowie den Erwachsenen drei Gruppen auf den Rundkurs, und beim Zieleinlauf wurden insbesondere die Bambinis frenetisch gefeiert. Damit die Teilnehmer bei den sommerlichen Temperaturen etwas erfrischt ins Ziel kamen, konnten sie bei der Schule durch einen Sprühstrahl der Feuerwehr laufen.


Hilfe für Bauern und Schwangere

Zwischen den einzelnen Läufen erklärte Reinmann und Rösch einige aktuelle Projekte in Uganda und kündigten an, dass auch in diesem Jahr wieder eine Delegation aus Hannberg und Adelsdorf auf eigene Kosten nach Uganda reist, um sich vom Erfolg der Hilfe zu überzeugen. Wie die Organisatoren erklärten, soll von den Einnahmen des zweiten Benefizlaufes der Bau einer Tagesstätte finanziert werden.

In der Krankenstation sollen Frauen bei Problemen während einer Schwangerschaft medizinisch betreut werden. Außerdem sollen Mikrokredite für 250 Haushalte zum Bau von Wassersammelleinrichtungen und für Kleinbauern zur Anschaffung von Rindern und Werkzeugen vergeben werden. Auch ein Gewächshaus zur Züchtung von Bäumen soll gebaut und Schulungen in Landwirtschaft, Vertrieb, Finanzen und Hygiene finanziert werden. Auch Waisenkinder brauchen Unterstützung und Energieeffizienzöfen werden benötigt.

"Es gibt noch viel zu tun, und der heutige Tag ist eine wertvolle Hilfe", bedankte sich Stefan Reinmann bei Teilnehmern, Sponsoren und Besuchern. Nach Abschluss des sportlichen Teiles wurde der Abend dann zu einer regelrechten "Kerwa", dafür sorgten in bewährter Weise die Heckenmusikanten. Der nächste Benefizlauf findet wieder in zwei Jahren statt und Stefan Reinmann hofft, die diesjährige Teilnehmerzahl noch einmal zu toppen. Um zu spenden muss man aber nicht zwei Jahre waren, das Orga-Team freut sich immer über Spenden von Privatleuten und Firmen auf das Konto der katholischen Kirchenstiftung Hannberg, "Ugandahilfe", IBAN: DE 30 7606 9602 0300 0116 65, BIC: GENODEF1HSE bei der Raiffeisenbank Seebachgrund.