Es war heiß, es war laut - es war großartig. Beim Schlosshoffestival in Höchstadt herrschte eine tolle Stimmung. Die fünf Bands, plus "Fatzwerk" auf dem Markt, harmonisierten hervorragend und waren doch so unterschiedlich, dass für Abwechslung gesorgt war.

In der prallen Hitze drängten sich bis zu 2000 Menschen im Hof des Höchstadter Schlosses vor der Bühne. Damit die Fans nicht überhitzen, baten die Rettungskräfte darum, die Tanzenden ab und an zu bewässern. Und so geschah es dann auch - stilecht per Gartenschlauch.

Die Band "Nachtgeschrei" hatte die schwierige Aufgabe des Openers auf der großen Bühne übernommen und meisterte sie mit Bravour. Als wäre es nicht bereits heiß genug gewesen, heizten die sieben Herren aus Frankfurt am Main dem Publikum ordentlich ein.

Anschließend ging es bei "Faun", mit ihren bedächtigen, folkartigen Klängen, wieder etwas ruhiger zu, ehe "End of Green", mit harten Riffs, tiefer Stimme und melancholischem Grundton auftraten.

Schon bei "Letzte Instanz" war das Höchstadter Publikum völlig aus dem Häuschen. Doch beim Headliner "Subway to Sally" verwandelte sich der Schlosshof endgültig in einen feurigen Hexenkessel.

Positives Fazit

Mit dem Verlauf des Tages war nicht nur das Publikum zufrieden, auch die Rettungskräfte zogen ein positives Fazit. Stand 22 Uhr war noch keine einzige Alkoholleiche zu verzeichnen. Nur einige Besucher waren ob der Hitze dehydriert, die Bewässerung von der Bühne aus konnte aber Schlimmeres verhindern. Vereinzelt gab es harmlose Kleinigkeiten zu verarzten. Das häufigste Problem: Insektenstiche.