"Optisch wird das einfach eine Wucht", sagt Brehm stolz.

Das Wasser soll mithilfe mehrerer Pumpen direkt aus der Aisch über die Badgasse in die Hauptstraße geleitet werden. Die Ausschreibungen gehen voraussichtlich noch in dieser Woche raus. Die Bauarbeiten für das Höchstadter "Bächla" sollen im Frühjahr 2015 beginnen und noch im selben Jahr zum Abschluss gebracht werden.
Abgeguckt hat Brehm sich die Idee im Nachbarlandkreis: "Ich hab' die Forchheimer schon lange um ihr Bächla beneidet", gesteht er. Sie hätten es damit geschafft, ihre Innenstadt mit Leben zu erfüllen. "Das Wasser wird auch unsere Innenstadt beleben und noch mehr Menschen nach Höchstadt locken", ist Brehm überzeugt. Ob der Bach nicht eine gefährliche Stolperfalle vor allem für die älteren Bewohner Höchstadts werden könnte? "Da sehe ich kein Problem. Nachts wird er außerdem beleuchtet."

Bei den Kosten möchte sich der Rathaus-Chef allerdings noch nicht festlegen. Pro Meter wird der Bach voraussichtlich mit jeweils 50 000 Euro zu Buche schlagen. Deshalb setzt Brehm auch auf die Unterstützung der Einzelhändler in der Innenstadt: "Das Ganze wäre schließlich vor allem für sie von Nutzen, da es auch ihr Geschäft beflügeln wird." In Einzelgesprächen möchte Brehm nun die Geschäftsinhaber von seiner Idee und einer Finanzierungsbeteiligung überzeugen.

Eifrig gebrütet wird im Rathaus bereits über einen Namen für das Großprojekt: "Beppos Bächla scheint zur Zeit der Favorit zu sein", lacht Brehm.

Die vorläufigen Entwürfe und weitere Informationen liegen heute ab 9 Uhr im Bürgerbüro des Rathauses aus. Interessierte Bürger können dann auch eigene Ideen zur Umsetzung des Höchstadter "Bächla" einbringen.