Insgesamt 59 000 Euro hat der Landkreis Erlangen-Höchstadt in die Brücke investiert. Nach 13 Jahren war es mit dem fälligen Streichen nicht getan, sondern der morsche Belag und die Handläufe mussten erneuert werden. Nach den Malerarbeiten in den vergangenen Wochen sind die Arbeiter in diesen Tagen damit beschäftigt, bevor die Brücke wieder an Ort und Stelle gehoben wird. Aktuell steht die Holzkonstruktion noch aufgebockt neben dem Fuß- und Radweg. Ein Autokran hatte sie aus der Verankerung gehoben. Diese Maßnahme war notwendig geworden, um die Aisch vor tropfender Farbe zu schützen und eine Schädigung der Umwelt zu vermeiden.

Besonderes Material

Belag und Handläufe kosten den Kreis 46 000 Euro, hinzu kommen die Malerarbeiten und die Kosten für den Einsatz des Autokrans. Grund für die hohen Kosten ist das Material: Die neuen Dielen und Handläufe bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Im Gegensatz zu den alten Eichenbrettern entsteht so kein Schaden durch sich sammelndes Wasser. Die Haltbarkeit liegt laut Hersteller bei 50 Jahren.

Was das angeht, müssen die Arbeiter also wohl länger nicht mehr anrücken. Nur der nächste neue Anstrich wird in rund zehn Jahren wieder fällig.