Traditionell werden dem Stadtrat zur Jahresmitte hin die geprüften Abrechnungen der Stadt einschließlich der Stadtentwässerung und der Seelhausstiftung des Vorvorjahres vorgelegt. Die Zustimmung zu den Jahresabschlüssen ist dann jeweils eine Formalie. Allerdings gibt diese Sitzung - diesmal ist es der kommende Mittwoch um 18 Uhr - dann auch ein interessantes Detail preis. Wie hoch war der Jahresabschluss des städtischen Haushalts denn eigentlich wirklich? Zumeist liegt dieser gut bis sehr gut, und auch zum Jahr 2017 war das so. Die Ergebnisrechnung des doppischen Haushalts schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 9,1 Millionen Euro ab. Laut Bürgermeister German Hacker hatte man 2017 also ein "blendendes Jahr". Der Betrag fließt in die Rücklagen, die man ja für die kommenden Jahre angesichts der großen Projekte in möglichst großer Höhe ja gut gebrauchen kann. Damit steigt die Summe der liquiden Mittel sprich Rücklagen auf 70 Millionen Euro.

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In der Sitzung wird noch über eine Neufestsetzung der Entgelte für die VHS gesprochen, was im Kulturausschuss vorberaten worden war. Ebenfalls schon behandelt worden ist, nämlich im Planungsausschuss, die endgültige Streckenfestlegung der Stadt-Umland-Bahn. Sie soll gemäß Empfehlung durch die Rathgeberstraße führen.

Und auch ein Antzrag der Grünen (Ausrufung des Klimanotstandes) wird in der Sitzung behandelt.