Der SPD-Ortsverein Herzogenaurach hat German Hacker wieder als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020 gekürt. Gegen zwei Stimmen und mit einer Enthaltung nominierten die SPD-Mitglieder den Amtsinhaber. Im Vereinshaus gab es anschließend bei der Nominierung der Kandidaten für die Stadtratsliste einige Überraschungen.

Renate Schroff, Ortsvereinsvorsitzende und Versammlungsleiterin, sowie Bürgermeister German Hacker machten gleich klar, was die SPD bei den Kommunalwahlen anstrebt: "Wir wollen in Herzogenaurach die Mehrheitsverhältnisse noch klarer zu unseren Gunsten verändern. Mit hervorragenden Kandidatinnen und Kandidaten auf unserer Liste, die die Vielfalt der Stadt widerspiegelt, und mit jungen Kandidaten werden wir in den Wahlkampf gehen und offensiv für unsere Ziele in Herzogenaurach werben."

Bürgermeister German Hacker zog vor seiner Nominierung eine Bilanz seiner bisherigen Amtszeit von 2014 bis 2019 und erläuterte mit einem Ausblick die Ziele von 2020 bis 2026. "In den letzten Jahren konnte viel Gutes für Herzogenaurach bewirkt werden, auch wenn noch nicht alles gleich sichtbar ist." Das sei das Werk einer stabilen Gestaltungsmehrheit im Stadtrat, in dem es zwar Diskussionen gebe, aber keine Grabenkämpfe.

Laut Hacker müssen noch Nahversorgungslücken (Herzo Base und Herzo Süd) geschlossen und das Entwicklungsgebiet "Reihenzach" umgesetzt werden. Vor allem müsse weiter in Bildung und Jugend investiert werden. Zu weiteren Zielen Hackers gehört unter anderem auch die sinnvolle Nutzung der Digitalisierung mit massivem Ausbau des Glasfasernetzes, aber auch Gebäudesanierungen müssten angegangen und vor allem bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Auch beim Bau der Kitas und der Ganztagsbetreuung dürfe es keinen Stillstand geben.

Zweite Bürgermeisterin Renate Schroff und Bürgermeister German Hacker stellten den Liste vor. Zur Listenvorschlag für die Kommunalwahl vor. "Sie stellt ein harmonisches Zusammenspiel zwischen jungen sowie erfahrenen Kandidaten dar, weil Know-how und frischer Wind in einem guten Verhältnis stehen", befanden die beiden.

Sehr erfreut zeigte sich Hacker darüber, dass zahlreiche junge Kandidaten kandidieren. Das sei nicht selbstverständlich. Aber auch, dass alle derzeitigen Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion wieder anträten, sei hervorzuheben. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die SPD wichtige Zielsetzungen formuliert habe. Das sei deshalb möglich, so Vorsitzende Schroff, "weil wir in einem guten Stil miteinander unterwegs sind und so eine Einheit bilden."

Auf den vorderen Listenplätzen gab es mit Andrea Heller, d Claudia Belzer und David Komann drei Neuzugänge. German Hacker sieht in dieser Entwicklung eine "Chance für Erneuerung und Verjüngung".

Der Listenvorschlag für die Stadtratswahl wurde gegen zwei Stimmen angenommen.

SPD-Kandidatenliste 1. German Hacker

2. Renate Schroff

3. Curd Blank

4. Sandra Wüstner

5. Jochen Heinzel

6. Sarah Litz

7. Altan Kiazim

8. Claudia Belzer

9. Holger Auernheimer

10. Andrea Heller

11. David Komann

12. Angela Hildel

13. Wolfgang Mehler

14. Kristina Tonkovic

15. Siegbert Sendner

16. Susanna Gräwe

17. Christian Weber

18. Anita Groß

19. Erich Petratschek

20. Elke Bauer

21. Thomas Heideloff

22. Petra Mauser

23. Gerhard Heger

24. Christine Odemer

25. Elke Sowa

26. Michael Gunselmann

27. Rebekka Freundl

28. Gerlinde Kaltenhäußer

29. Bernhard Wilfer

30. Peter Prokop