Eine schlechte Nachricht überbrachte Bürgermeister Ludwig Nagel (CSU) in der jüngsten Gemeindeastsitzung. Er gab bekannt, dass es der Jugendbus, der seit zehn Jahren von den Hemhofener Vereinen genutzt wird, nicht mehr durch den Tüv gekommen ist. "Wir versuchen, im nächsten Jahr Haushaltsmittel für einen neuen Bus bereitzustellen", machte der Bürgermeister Hoffnung.

Gegen die Aufstellung des Bebauungsplans "Hauptstraße Nord" sowie die Änderung der Bebauungspläne "Mitte Nord" und "Alleäcker" hatte das Gremium nichts einzuwenden. Ziel beider Beschlüsse ist es, in der nach wie vor wachsenden Gemeinde durch eine Nachverdichtung von Flächen weiteres Bauland zu schaffen.


Kirche braucht mehr Parkplätze


Außerdem brachten die Gemeinderäte eine Änderung der Bebauungspläne "Zeckern West" und "Ehemaliges Bahnhofsgelände und Gleistraße" auf den Weg. Letzteres Areal wird künftig als reines Baugebiet ausgewiesen. Einwände kamen hier jedoch von der Kirchengemeinde, die mehr Parkplätze benötigt. Dem stellte der Bürgermeister entgegen, dass sich die Parkplatzsituation durch die Bebauungsplanänderung verbessern werde.

Des Weiteren änderte das Gremium den Bebauungsplan des Baugebiets "Leithe". Hierbei handelt es sich um die Beseitigung von Fehlern.

Bei allen Änderungen nahmen die Räte Rücksicht auf die Verkehrslage sowie die Versorgungseinrichtungen.


Die Hälfte gibt's als Zuschuss


Für 12 000 Euro beauftragte der Gemeinderat das Ingenieurbüro Salier und Partner aus Bamberg mit der Erstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzepts. 50 bis 60 Prozent der Kosten werden durch Landes- und Bundesfördermittel gedeckt.

Für den Bau einer 20-kV-Schaltanlage in der Feldstraße lagen dem Gremium drei Angebote vor. Das günstigste in Höhe von 24 836 Euro hatte die Firma E-Tec GmbH aus Hemhofen abgegeben, die auch den Zuschlag erhielt. In der Angebotssumme sind auch die Montage- und Reinigungsarbeiten enthalten.

Abschließend gab Bürgermeister Ludwig Nagel einige bereits genehmigte Baugesuche bekannt. Darunter waren der Einbau eines Friseurladens in ein Nebengebäude in der Kaspar-Lang-Straße 2, die Nutzungsänderung eines Wohnhauses in der Siebenbürgenstraße 5, in der ein Nagelstudio geplant ist, und der Anbau eines Kinderzimmers im Obergeschoss des HausesApostelstraße 14.