Der Erlanger Werner Hohenberger, Direktor der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Erlangen, habe einen großen Anteil an der Entwicklung sogenannter multimodaler Therapien - so hieß es bei der Preisvergabe durch den Präsidenten der Deutschen Krebshilfe, Fritz Pleitgen. Mit seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit habe Hohenberger die Krebsmedizin entscheidend vorangebracht und zu einer bessere Versorgung von Darmkrebspatienten beigetragen.

Bei der multimodalen Therapie arbeiten die verschiedenen ärztlichen Fachdisziplinen eng zusammen. Chirurgie, Chemotherapie und Bestrahlung werden aufeinander abgestimmt und die Therapiemethoden für jeden Patienten zu einem individuellen Behandlungskonzept zusammengeführt. So soll die größtmögliche Wirkung gegen den Tumor erzielt werden - bei möglichst geringen Nebenwirkungen.

Der in Bonn verliehene Deutsche Krebshilfe Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.