Blumengeschmückte Fenster in der Innenstadt werden belohnt und es gibt in Herzogenaurach wieder schönen Blumenschmuck zu bewundern. Es war wieder soweit: Die Jury mit Klaus-Peter Gäbelein vom Heimatverein, die Förder- und Werbegemeinschaft mit Thomas Kotzer und die Gärtnerei Gauch (Peter Gauch) sowie Zweite Bürgermeisterin Renate Schroff (SPD) konnten eine Reihe von sehenswerten Objekten bewundern und bewerten.

Der Vorsitzende des Heimatvereins hatte bereits eine Vorauswahl getroffen. Der Wettbewerb fand 2008 zum ersten Mal statt und den fünf Gewinnern winkte heuer je ein Gutschein im Wert von je fünfzig Euro. "Damit kann der Grundstock für das kommende Blumenjahr gelegt werden", erklärte die Zweite Bürgermeisterin bei der Übergabe in der Gärtnerei Gauch.

"Für die Jury war es wieder ein blumiger und blütenreicher Weg, der aber auch mit ein bisschen Frust verbunden war", ärgerte sich Klaus-Peter Gäbelein. Denn gerade an den schön hergerichteten Fachwerkhäusern würden blühende Pflanzen besonders gut zur Geltung kommen, meinte der Vorsitzende des Heimatvereins.

Deshalb bedauerte die Jury, dass nicht noch mehr Hausbesitzer in der malerischen Innenstadt für Blumenschmuck an ihren Häusern gewonnen werden können. So sei es zwar verständlich, dass Blumen an den Fenstern oder vor den Häusern mit Kosten und Zeitaufwand verbunden sind, aber es sei schade, wenn malerische Häuser in Herzogenaurachs guter Stube sich so "nackt" präsentierten.

Im Prinzip seien es immer wieder die gleichen Besitzer oder Mieter, die das Stadtbild "aufpeppen" und ihre Fenster ins rechte Licht rückten.

So erlebe Gäbelein immer bei Stadtführungen, dass sich die Teilnehmer für die blumengeschmückten Fenster begeistern. Viele Hausbesitzer hätten die Vorrichtungen, um Blumenkästen an ihre Fassaden anzubringen - "leider tut sich nichts", bedauert Gäbelein.

"Schade ist es auch, dass an den Fenstern des Alten Rathauses', der jetzigen Herzo-Bar, keinerlei Blumenschmuck angebracht ist. Hier wäre wünschenswert, dass sich die Stadt als Eigentümer für Blumen an den Fenstern engagieren würde", erklärte Gäbelein. Denn das geschichtsträchtige Gebäude in der Stadtmitte wäre mit Blumen ein noch besserer Hingucker bei Einheimischen und Touristen.