Einstimmig wurde Andreas Schaefer-Enkeler gewählt. "Ich lebe seit 17 Jahren in Röttenbach", stellte er sich vor. Warum er kandidiert, erklärte er so: "Für eine Demokratie ist es notwendig, dass der Wähler eine Wahl hat." Dann zeigte gerne seine kommunalpolitischen Ziele für Röttenbach auf.

Ortsentwicklung im Innenbereich statt Flächenfraß liegt ihm am Herzen. Junge Familien sollten zur Verbesserung der Altersstruktur zum Zuzug gefördert werden, die Voraussetzungen für bezahlbaren Wohnraum sollen geschaffen werden und er drängt auf die Erstellung eines Masterplans für die Weiterentwicklung Röttenbachs.

Im Bereich Mobilität fordert Schaefer-Enkeler die Weiterentwicklung des ÖPNV und die Steigerung seiner preislichen Attraktivität gegenüber dem Individualverkehr. Man brauche gemeindliche Zubringer zu den Bushaltestellen, am besten durch die Schaffung einer innerörtlichen Ringschleife. Auch die Errichtung diebstahlsicherer Fahrradparkplätze an den Bushaltestellen sei nötig.

Ein weiterer Punkt ist die Nachhaltigkeit. Der Ausbau des gemeindlichen Stromnetzes im Hinblick auf die dezentrale Bereitstellung erneuerbarer Energien und zur Förderung privater E-Mobilität sei wichtig.

In puncto Transparenz möchte er eine Wiederbelebung der Diskussionskultur im politischen Diskurs wie bei Bürgerversammlungen. Auch pocht er auf die zeitnahe Veröffentlichung von Sitzungsprotokollen.