Am Freitag in den Morgenstunden werden im Umfeld des Rathauses zwei Bäume gefällt. Es sind die ersten beiden von gut 30 Bäumen, die dem Neubau des Rathauses im Weg stehen. Der Rest soll im Herbst beseitigt werden. Das teilt Monika Preinl, die Umweltbeauftragte der Stadt, mit.

Zwei Laubbäume, eine Esche und ein Feldahorn, werden nun vorgezogen. Denn die Fällungen sind laut Pressemitteilung schon aufgrund der aktuell stattfindenden archäologischen Suchschürfe erforderlich. Die etwa ein mal 2,50 Meter großen und bis zu 2,20 Meter tiefen Schürfgruben liegen unmittelbar im Wurzelbereich der Laubbäume. Und weil die beiden Baumarten kräftige, nahe der Oberfläche verlaufende Seitenwurzeln ausbilden, könnte durch die bei den Grabungen erforderlichen Eingriffe in den Wurzelraum die Standfestigkeit der Bäume nicht mehr gewährleistet werden, wird berichtet.

Betroffen sind eine Gemeine Esche am nördlichen Zugang zum Schlosshof sowie ein Feld-Ahorn an der Westseite des Westflügels, neben der Lüftungsanlage des Ratkellers. Insgesamt werden, wie Preinl weiter mitteilt, voraussichtlich im Herbst dieses Jahres rund 30 Bäume gefällt, darunter auch Bäume, die nicht nach der Baumschutzverordnung geschützt oder wild aufgegangen sind. Drei besonders wertvolle Bäume sollen verpflanzt werden, erhalten bleibt aber auch zum Beispiel eine stattliche Linde, die in der Freiflächengestaltung eine Rolle spielt. Diese Planung sieht darüber hinaus 15 Neupflanzungen im Umfeld des Rathauses vor. bp