Er kommt daher wie der nette Junge von nebenan. Dabei er hat schon eine tolle Karriere hinter sich und will den Erfolg noch steigern. Dominik Bruntner aus der Nähe von Stuttgart ist als Model gut im Geschäft. Er wirkte bei den TV-Serien "Temptation Island" und "Promi Big Brother" mit. 2017 wurde er zum Mister Germany gewählt, Deutschlands schönstem Mann. In Höchstadt war Bruntner "special guest" bei der Ladys Night am Samstag. Wir sprachen mit ihm im Kosmetikstudio "Beauty Queen". Inhaberin Julia Eckermann wünscht sich, dass viel mehr Männer den Mut haben, sich behandeln zu lassen. Bei Bruntner musste sie keine Überzeugungsarbeit leisten. Wir haben den 26-Jährigen nach seinem Erfolg und den Plänen für die Zukunft befragt.

Sie wurden 2017 zum Mister Germany gewählt. Haben Sie sich lange darauf vorbereitet?

Dominik Bruntner: Ich war schon vorher ziemlich fit. Während meiner Ausbildung zum Industriekaufmann habe ich bereits hin und wieder gemodelt. Nach dem Abschluss wollte ich einfach das tun, was mir Spaß macht. Ich bin ins kalte Wasser gesprungen, habe in Istanbul und in Mailand als Model gearbeitet.

Worauf wird im Mister-Germany-Wettbewerb Wert gelegt, was ist wichtig bei der Bewertung?

Ich sitze jetzt selbst in der Jury. Ich weiß, dass es nicht nur um das Äußere geht. Als Bewerber sollte man nicht ganz auf den Kopf gefallen sein. Man muss sich auch artikulieren können. Wenn einer nur gut aussieht und kein Wort rauskriegt, bringt das gar nichts.

Wie halten Sie sich fit?

Mit gesunder Ernährung, viel Sport, Laufen, Fitness-Training. Ich laufe jeden zweiten Tag etwa zehn Kilometer. Viel Trinken ist gut für die Haut. Wenn ein Termin ansteht, noch mehr Sport und totaler Verzicht auf Alkohol, denn er schwemmt auf.

Hat der Mister-Germany-Titel etwas in Ihrem Leben verändert?

Ja, die Aufmerksamkeit der Medien war sehr groß. Es war sozusagen der Startschuss, der meine Model-Karriere noch einmal gepusht hat.

Was machen Sie heute?

D. Bruntner: Ich bin als Model in Werbung und Beauty recht breit aufgestellt. Kürzlich war ich bei den Filmfestspielen in Cannes und habe dort viele Kontakte, auch international, geknüpft.

Was finden Sie an sich selbst am besten?

Meine Augen. Sie sind intensiv blau und fallen bei den Aufnahmen richtig auf.

Wie ist das mit Frauen. Fallen sie reihenweise in Ohnmacht, wenn Sie auftreten?

Naja, ich habe es bei den Damen schon einen Tick einfacher als andere.

Wie stellen Sie sich ihre Zukunft vor, wenn sich Jugend und Schönheit allmählich verabschieden?

Ich hoffe, das dauert noch eine Weile. Dann möchte ich vielleicht in der Marketingbranche arbeiten.

Was würden Sie ihrem Nachbarjungen raten, wenn er diesen Weg einschlagen möchte?

Wenn er Spaß dran hat, soll er es auf jeden Fall probieren. Auch wenn es anfangs schwer ist, in die Branche hineinzukommen. Das Gespräch führte Evi Seeger.