Bei Markus Just ist der Name Programm. "Just non stop" war seine Darbietung überschrieben, die am Donnerstagabend den Inhalt des dritten Türchens beim Lebendigen Adventskalender auf dem Marktplatz ausmachte.

Und just ohne Stop wirbelte Just über die Bühne - etwa 15 Minuten lang und von staunenden Rufen der Kinder an der Bühne unterbrochen. Die forderten zum Schluss dann lauthals eine Zugabe, die allerdings nicht gab.


LED-Show

Markus Just, geboren 1977 in Nürnberg, ist seit 2003 freiberuflicher Künstler. Sein Repertoire ist umfassend, beim Herzogenauracher Adventskalender hatte er seine LED-Show mitgebracht. Viele bunte Lichter also, die selbst an seinem Kostüm angebracht waren. Er wirbelte mal mit Ball oder Reifen über die Bühne, dann zauberte er Stäbe hervor und zuletzt verblüffte er mit ständig wandelnden Lichtquellen.

Just schreibt selbst über seien Show: "Eine Leucht-Show ist wie der Blick durch ein Kaleidoskop, in dem Farben und Formen verschwimmen und sich zu neuen Mustern fügen. Schnell gedrehte Körper erschließen sich vor unserem Auge zu fantastischen Lichtillusionen."


After-Work-Treffen folgte

Der Nürnberger ist seit 2005 zertifizierter Schauspieler für Comedy und Clownerie. Seit 2009 ist er Klinikclown im Clownprojekt Nürnberg. Auch gewann er den Kleinkunstpreis der Stadt Bamberg und schaffte 2013 und 2014 gar den Guinness World Record im Unterwasser-Jonglieren .

Derart eingestimmt, fiel es den immer zahlreicher werdenden Besuchern leicht, die paar Minuten auf die nächste Darbietung zu warten: zwei Livebands. Denn es war der inoffizielle Auftakt des Weihnachtsmarkts mit einem After-Work-Treffen.