Das Lauf-Team des Landratsamtes hat ihn aber hervorragend vertreten und der Landrat musste keine Laufschuhe schnüren. Nach dem großen Erfolg der beiden letzten Jahre ging der ERH-Vital-Lauf in die dritte Runde. Auch der Weisendorfer Bürgermeister Alexander Tritthart (CSU) "ließ laufen", neben einer Reihe von Weisendorfer Läuferinnen und Läufer stellte der ASV ebenso eine Mannschaft, wie die Firma Peter Brehm.

Auch zwei Amtskollegen des Weisendorfer Bürgermeisters, Klaus Hacker (FW) aus Oberreichenbach und Waldemar Kleetz aus Gremsdorf waren in diesem Jahr wieder dabei. Nicht dabei war in diesem Jahr der Lokalmatador und Titelverteidiger Oliver Brehm, denn er startete am Wochenende beim Marathon in Berlin. "Dabei bin ich dabei" erklärte sein Vater Peter, der in der dritten Rihe startete und eine Runde der Walkingstrecke absolvierte. Gemütlich lief Peter Brehm nach einer Runde ins Ziel, "ich bin gestartet, eine Runde gelaufen und das langt", meinte er anschließend in der Event-Scheune sitzend.

Der Sieger stand aber schon vor dem Start fest, nämlich Sven Sundberg, der souverän siegte und auch beim Zielleinlauf noch lächelte. "Für den Sven war das doch nur ein kurzer Trainingslauf", meinte eine Läuferin schwer atmend bei der Zeitnahme.
Die Läuferinnen und Läufer der "Vitalen Unternehmen" des Landkreises, ein Netzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung, gingen wieder am Oberlindacher "Hotel Acantus" an den Start.

Aber der Abend bestand nicht nur aus Laufen oder Siegen, die Organisatoren hatten für die Teilnehmer und Zuschauer ein Rahmenprogramm vorbereitet. Das begann bereits vor dem Start, als das Newcomer-Gesangsduo Karina und Johanna die Teilnehmer mit dem Song "Millionen Lichter" von Christina Stürmer in Stimmung brachte. Nach dem Start und während des Laufes unterhielt DJ Markus mit Songs und Beats die durchs Dorf laufenden Läuferinnen und Läufer.

Richtig verbissen kämpften die Läufer die sich Woche für Woche an Laufveranstaltungen beteiligen, für alle anderen standen der Spaß und die Freude am Laufen im Vordergrund. Da wurden schon Babys im Kinderwagen über die Strecke geschoben und auch einige Hunde bekamen an diesem Abend ihren benötigten Auslauf.
Am Ende wartete auf die Teilnehmer eine Medaille (gefertigt in der Laufer Mühle) ebenso, wie Getränke und Speisen, zubereitet vom Acantus-Team und eine "After-Run-Party" in der großen Event Scheune.