Aufatmen bei Peter Hofmann. In dem Fall "Verbranntes Auto vor der Haustür" (wir berichteten) ist Bewegung in die Sache gekommen. Denn bereits seit Mittwochabend "ziert" ein roter Aufkleber das Auto und weist auf das weitere Vorgehen hin.

Der stellvertretende Dienststellenleiter der Inspektion Herzogenaurach, Norbert Wetz, hat sich selber der Sache angenommen und die Lage vor Ort erkundet. Für ihn gab es keine lange Diskussion und der Besitzer des Wagens wird mit dem Aufkleber darauf hingewiesen, dass der Wagen zu entfernen ist.


"Das Auto ist jetzt Müll"



Wetz erklärt: "Ob der umfangreichen rechtlichen Materie und der Vielzahl von möglichen zu prüfenden Verstößen entschied ich mich, das Fahrzeug nach dem Brand als wirtschaftlichen Totalschaden zu betrachten. Somit dürfte es als Abfall eingestuft werden. Dies wird auch den Ordnungsbehörden so mitgeteilt, damit diese die verwaltungsrechtlichen Maßnahmen einleiten können."

Somit ist spätestens am 14. Juni das Landratsamt gefordert, wenn bis dahin der Wagen nicht durch den Besitzer selber weggeräumt worden ist. Einen weiteren kleinen Fortschritt gibt es laut Peter Hofmann, einer der betroffenen Nachbarn in der Untermembacher Straße Am Gründl auch noch: Der Laderaum des Wagens wurde leergeräumt. Wir berichten weiter.