Die Autorin und Herausgeberin, Barbara Ort, berichtet auf einer Seite ausführlich über das Weisendorfer Hilfsprojekt. Mehrere Bilder zeigen das Engagement der Schüler für die Freunde und Partnerschule in Sechi-Zubza, Peducha und den Slums von Dimapur.
Unter der Überschrift "Christen überall auf der Welt" verdeutlicht die Autorin die Armut im Nagaland und die Erfolge des Hilfsprojektes. Die Autorin überreichte beim Heinrichsfest in Bamberg an Erzbischof Ludwig Schick und die anwesenden Zubzas den ersten Abdruck des Buches.
Bücher der Reihe "fragen - suchen - entdecken" sollen den Bezug zur Lebenswirklichkeit der Schüler herstellen und die Lerninhalte durch praktisches Umsetzen und Handeln festigen. Deswegen sind die Arbeitsaufträge offen gehalten und können auch fächerübergreifend eingesetzt werden. Impulse zum Thema "Stille entdecken" und zur Förderung der Schulkultur regen einen Religionsunterricht mit allen Sinnen an. Natürlich ist die Freude bei den Weisendorfer Zubzas groß, denn Schüler aus Bayern und Baden-Württemberg werden sich im Unterricht mit dem Weisendorfer Projekt auseinandersetzen.
Warum sich die Zubzas von anderen Hilfsprojekten unterscheiden: Die zahlreichen Projekte als "Hilfe zur Selbsthilfe" werden von den Zubzas in Absprache mit den Salesianern Don Boscos geplant, organisiert und evaluiert. Das Weisendorfer Hilfswerk will nicht nur Geldüberweiser oder lediglich Scheckübergeber sein, sondern berichtet regelmäßig in Texten und Bildern über durchgeführte Projekte und deren Abrechnung. Das Zubza-Team arbeitet ehrenamtlich und jeder Teilnehmer bezahlt auch Projektreisen aus eigener Tasche.
Das Schulbuch kann unter ISBN 978-3-12-006801-3 käuflich erworben werden und wird demnächst in allen Grundschulen der dritten Klassen zu finden sein. Die Herausgabe des Buches verzögerte sich, da von allen Erziehungsberechtigten die Einverständniserklärung zur Ablichtung eingeholt werden musste.