Am Freitag ist es bedeckt mit zeitweiligen Regenfällen, am Nachmittag kann es im Bereich einer Kaltfront sogar zu Gewittern kommen. Die Temperaturen schwanken um zehn Grad. Dies könnte jedoch etwas kälter wahrgenommen werden, da ein Südwestwind stark bis stürmisch mit Stärke sechs bis acht auf der Beaufort-Skala auffrischt.


Beruhigung am Samstag

Für den Samstag hat Stefan Ochs ("Wetterochs") jedoch gute Nachrichten. Das Wetter beruhigt sich. "Es ist bedeckt und zwar durch mittelhohe, also nicht so düstere Wolken. Es kann geringfügig regnen. Maximal werden sieben Grad erreicht", sagt der Herzogenauracher Wetterexperte. Ein schwacher bis mäßiger Wind weht aus südlicher Richtung.

Ähnliches Bild auch am Sonntag: Während über Englang ein Orkantief festhängt und es in Frankreich und den Benelux-Staaten zu schweren Stürmen kommen kann, bleibt es bei uns weitgehend ruhig. Stefan Ochs: "Es ist wechselnd wolkig mit Zwischenaufheiterungen. Niederschläge fallen nicht. Maximal werden acht Grad erreicht. Der zeitweise mäßige und in Böen auch starke Wind weht aus Südost."

Nachts wird es im Gegensatz zu den vergangenen Tagen etwas wärmer. Es gibt kaum mehr Frost. Die Werte erreichen null bis vier Grad.


Die Aussichten

In der nächsten Woche verlagert sich der Schwerpunkt der Tiefdrucktätigkeit langsam südwärts in Richtung Spanien. Dadurch wird Mittelmeerluft nach Norden gelenkt. Dabei sind jedoch die Alpen im Weg, die Luft verliert an Feuchtigkeit und kommt in tiefen Schichten nur auf Umwegen zu uns. "Eine typische Föhnwetterlage also, bei der sich hohe und mittelhohe Wolkenfelder mit Zwischenaufheiterungen abwechseln", sagt Stefan Ochs.

Gelegentlich fällt mal etwas Regen. Am Tag steigen die Temperaturen auf zwölf Grad, in der Nacht bewegen sie sich um den Gefrierpunkt. Der Ost- bis Südostwind frischt gelegentlich auf.