"Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann! Diesen Wunsch konnten 20 Kinder aus der Gemeinde Aurachtal hautnah ausleben: Sie schlüpften in die Rolle eines Feuerwehrmanns. "Die Feuerwehr - Retten-Bergen-Löschen-Schützen" hieß es im Ferienprogramm der Gemeinde Aurachtal.

Im Gerätehaus wurden die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren von Josef Schaub (Vorsitzender), Feuerwehrfrau Nina Schaub sowie den Feuerwehrmännern Jonas und Richard Zeilinger um 9 Uhr erwartet. Wie im richtigen Leben der Feuerwehrleute standen erst einmal Theorie und Fahrzeugkunde sowie eine Sicherheitsbelehrung auf dem Ferienprogramm.

Da Josef Schaub auch eine Einsatzübung an der Aurach geplant hatte, mussten einige Befehle gelernt werden, denn der Feuerwehrmann am Verteiler reagierte nicht auf den Ruf "aufdrehen". Erst auf den Befehl "Wasser marsch" öffnete Richard Zeilinger die Hähne.

Als Erstes wurde eine Wasserwand aufgebaut und die Kinder wären allzu gern durchgelaufen. Das durften sie aber nicht, schließlich war es nicht gerade ein heißer Sommertag. "Wir wollen die Kinder spielerisch an die Feuerwehr heranführen, ihnen aber auch vermitteln, dass Feuerwehr kein Spiel ist, sondern harte Arbeit sein kann", erklärte Josef Schaub. Das merkten die Kinder ganz schnell, als es hieß, das Strahlrohr zu halten.
Natürlich fieberten die Kinder insbesondere dem Spritzen mit dem Strahlrohr entgegen und Josef Schaub musste die Kinder wegen der etwas kühlen Temperatur etwas zurückhalten, denn sie hätten sich doch liebend gern nass gespritzt.

"Nicht gegen den Wind, sondern mit dem Wind spritzen", rief Schaub den Nachwuchsfeuerwehrleuten zu, als immer wieder ein Regen auf sie niederging. Auf die Kinder wartete aber auch noch eine besondere Herausforderung und neugierig verfolgten sie das Zusammenstecken der Steckleiter. "Wohin müssen wir klettern?", wurden Josef Schaub und Richard Zeilinger neugierig gefragt.

Aber auf dem Programm stand keine Kletterübung, sondern das Überqueren der Aurach und nach anfänglichem Zögern, stellten sich alle 20 Kinder an. Im Wasser stand Nina Schaub, um notfalls Hilfestellung zu leisten zu können.

Das war aber nicht nötig, auch die Rufe der Kinder, "mach einen Salto" oder "fall mal rein" blieben ungehört, keines der Kinder fiel ins Wasser. Natürlich mussten sie den gleichen Weg wieder zurück und dann wurde noch ein Schnellangriff geübt, wie eben im richtigen Feuerwehr-Alltag auch.