Als die zwei Fräsmaschinen und vier Laster gestern in den frühen Morgenstunden ihren Platz einnahmen, da ging es schon etwas turbulent zu. Nachdem der Berufsverkehr aber versiegt war, normalisierte sich die Lage. Das erläuterte Hans Geinzer vom Tiefbauamt der Stadt, der sich kurz nach Baustellenbeginn vor Ort umschaute. Bis zum 12. September müssen die Autofahrer, die in der Straße Am Buck den Schaefflerberg hoch wollen, einen Umweg machen. Die Fahrbahn wird saniert.

Es ist das breite Stück Straße, das zwischen der Bahnhofskreuzung und der Schießhausstraße gelegen ist. Nur gute hundert Meter werden es sein, und dennoch zählt dieser Abschnitt zu den meist befahren Zufahrten der vergangenen Jahrzehnte. Führt der Weg doch hinauf zur Firma Schaeffler (Linksabzweig) und rechts hinüber zum Parkplatz am früheren Adidas-Werksverkauf und der ehemaligen BayWa. Die kurze Strecke war derart stark frequentiert, dass der Fahrbahnbelag dort stärker in Mitleidenschaft gezogen wurde als in anderen Passagen.
"Die Fahrbahn hatte viele Risse", sagte Hans Geinzer, als er der Zweiten Bürgermeisterin Renate Schroff (SPD) die Baustelle erläuterte. Deshalb waren dort gestern die Fräsmaschinen im Einsatz, um den Belag etwa vier Zentimeter abzukratzen. Es geht nur um die Erneuerung der Oberdecke, denn die Tragschicht sei in Ordnung. Die Arbeiten sollen bis Freitag kommender Woche beendet sein und kosten etwa 45 000 Euro.

Man habe die Baustelle bewusst noch in die Sommerferien gelegt, sagte Renate Schroff. Denn dann habe man weniger Verkehr und auch weniger Pendler. Und vor allem fallen die Schüler weg, denn genau auf dieser Strecke verläuft der Schulweg hinauf zum Schulzentrum, das Gymnasium und Mittelschule umfasst.

Der gesetzte Termin sollte auch eingehalten werden, meinte Geinzer. Man habe einen zeitlichen Puffer mit vorgesehen. Zum Asphaltieren selber dürfe es aber nicht regnen. Diese Arbeiten sollen am Montag und Dienstag der kommenden Woche geschehen. Bereits am Freitag ist der Gehweg an der westlichen Seite an der Reihe. Der gegenüberliegende wird für Fußgänger und Radfahrer offen gehalten und ist von der Baustelle abgetrennt. Schroff appellierte an die Passanten, sich nicht zu nah an die Baustellenfahrzeuge zu wagen. Am ersten Tag habe man auch wieder "Sünder" gesehen. Selbst Autos hätten versucht, trotz der Absperrung hoch zu fahren, merkte Geinzer an. Die Vertreter der Stadt hoffen aber, dass sich die Baustelle jetzt bereits herumgesprochen habe.

Am Donnerstag kommender Woche soll der neue Belag dann markiert werden. Auch das ist keine geringe Aufgabe, ist die Fahrbahn dort doch sehr breit und verfügt über mehrere Abbiegespuren. Auch eine Spezialfirma muss anrücken. Die pinselt dann den Radweg wieder in einem frischen Rot an.