Am 17. Mai soll der Lehrpfad offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Besucht werden kann der Lehrpfad aber schon jetzt. Schulen, Kindergärten oder Gruppen können sich beim Vorsitzenden unter der Rufnummer 09132/1064 anmelden.
Wie Peterle in seinen Ausführungen sagte, habe sich der Vogelverein drei Standbeine geschaffen. Das seien die Vogelzucht, der Vogelschutz und das Vereinsheim bzw. die gesamte Zuchtanlage. Nur von der Vogelzucht alleine könne ein Verein heute nicht mehr überleben. Die Zahl der Züchter sei in den letzten Jahren zwar relativ stabil geblieben, aber um die immer weiter steigenden Kosten für Strom, Wasser, Heizung, Versicherungen usw. abdecken zu können, seien weitere Mitglieder gefragt und auch herzlichst willkommen.
Werbung würde man unter anderem jedes Jahr mit dem Züchtertreffen und der Vogelausstellung betreiben. Zur Darstellung des Vereins nach außen gehöre sicherlich auch der Lehrpfad. Für diesen sei der Verein nach wie vor an Ausstellungsmaterial wie etwa Präparaten von Vögeln und Kleinsäugern, Insekten und Imitationen von Pilzen usw. interessiert.

Nistkastenkontrolle ist nicht beliebt

Nach den Worten des Kassiers Sebastian Kaiser steht der Verein auf gesunden Füßen und kann gelassen in die Zukunft blicken. Nicht ganz so erfreulich viel der Bericht von Bernd Sohl aus, der für den Vogelschutz zuständig ist. Ein ums anders Mal sei er bei der Kontrolle bzw. der Reinigung der Nistkästen alleine unterwegs gewesen. Sollte sich dieser Zustand nicht ändern, wird sich Sohl überlegen, ob er dieses Amt noch weiter ausüben wird. Es gehe dabei um etwa drei Stunden im Jahr, an denen die Mitglieder bei der Nistkastenkontrolle gefragt sind. Diese Zeit sollte nach den Worten von Sohl jeder in der Lage sein aufzubringen.
Erfreulicher war der Bericht zum Thema Vogelzucht. Hier war die Vogelausstellung im Oktober der Höhepunkt des Züchterjahres. An der Ausstellung beteiligten sich 20 Aussteller, davon waren fünf von anderen Vereinen. Bei verschiedenen überregionalen Ausstellungen beteiligten sich Jürgen Popp, Klaus Herbig, Winfried Faust und Bernd Gatzweiler und holten dabei sehr gute Platzierungen. Derzeit hat der Verein 13 Züchter. Diese Züchter haben im vergangenen Jahr 1390 Ringe bezogen, was ungefähr die Zahl des Nachwuchses wiederspiegelt. Bei den Ehrungen galt es Peter Persin für 25-jährige Mitgliedschaft mit der Vereinsnadel in Gold auszuzeichnen. Urkunden für herausragende Leistungen in der Vogelzucht gab es für Jürgen Popp und Bernd Gatzweiler.
Am Ende der Versammlung wies Peterle noch auf den nächsten Termin hin, das Ostereiersuchen am 20. April, sowie darauf, dass das Vereinsheim für Veranstaltungen jeder Art angemietet werden kann. Nähere Informationen gibt es unter Tel. 09132/1064.