Auf ein halbes Jahrhundert im Ortsverband kann Adam Winkelmann zurückblicken, aus gesundheitlichen Gründen konnte er allerdings bei der Ehrung nicht persönlich anwesend sein. Ebenfalls nicht anwesend waren Heinrich Schwoy und Anneliese Hornof, die für 20 Jahre geehrt wurden, sowie Eduard Neubauer und Heidi Hofmann, die seit zehn Jahren Mitglied sind.

Ihre Urkunde holten sich Karl Ramming (30 Jahre) und Gunda Erhardt (zehn Jahre) persönlich ab. Die Niederndorfer freuten sich besonders, dass Ramming gekommen war. "Ich wohne in Erlangen und bin eigentlich durch meine vielen Bekannten in Niederndorf zu diesem Ortsverband gekommen", erklärte er. Für Ramming gab es nie einen Grund, weshalb er den Ortsverband wechseln sollte. Auch heute ist er gerne bei den Terminen des Ortsverbandes dabei.

Zum ersten Mal in Niederndorf war der VdK-Kreisvorsitzende Kunibert Wittwer, der sich den Anwesenden vorstellte, nachdem eine Besucherin gefragt hatte, ob denn Frau Paulus heute nicht kommt. In den zurückliegenden Jahren hatte nämlich stets die Geschäftsführerin Elisabeth Paulus den Kreisverband in Niederndorf vertreten.
Wittwer beschäftigte sich in seinem Grußwort mit der Frage: "Kann man Weihnachten eigentlich noch feiern?" Der Kreisvorsitzende zitierte verschiedene Schreckensmeldungen und Schlagzeilen aus Zeitungen, die in den vergangenen Wochen meist auf der Titelseite zu lesen waren. Danach erläutere er, dass es aus seiner Sicht dennoch genügend Gründe gibt, Weihnachten zu feiern. Sei es, dass sich zerstrittene Geschwister wieder versöhnen oder Freunde, die sich lange nicht gesehen haben, wieder zu einander finden.

Bestehende Freundschaften gepflegt und vielleicht auch neue geschlossen wurden nach dem offiziellen Teil, als die Mitglieder und Gäste bei Kaffee und Kuchen noch länger in gemütlicher Runde zusammensaßen.