Vorsitzender Michael Dassler sprach von einem erfolgreichen, turbulenten und aufregenden Jahr 2012. Einem Neuzugang von 24 neuen Mitgliedern standen sechs Austritte gegenüber, und in diesem Jahr konnten bereits 24 Neuzugänge auf nunmehr 176 Mitglieder verzeichnet werden.

Ins vergangene Jahr fiel auch die Gründung der Herzocity GmbH, was eine gewisse Umstrukturierung und damit Änderungen der internen Abläufe erforderte. Gerade den "nicht sichtbaren" Arbeitsaufwand im Hintergrund und die damit verbundene Lobbyarbeit nahm viel Zeit in Anspruch. Sichtbarer Lohn waren der Stadtmarketingpreis sowie Lob und Anerkennung anderer Werbegemeinschaften.

Dassler machte auch deutlich, dass nicht alle Aktionen mit einem finanziellen Plus abschließen können, dennoch sollen einige überprüft und mögliche Verbesserungen diskutiert werden. Zum Beispiel seien die Kosten für das Nacht-Shopping zu hoch, der Abend soll nicht aufgegeben werden, sondern möglicherweise in einer anderer Form ablaufen. Nach wie vor sei das Schaufenster mit neuer Optik ein Erfolgsmodell. Es erzielte einen Gewinn von fast 9000 Euro. Auch die Homepage wurde komplett überarbeitet und Facebook erreiche derzeit über 17 000 Personen.

Herzocard beliebt

Die Herzocard werde immer mehr in Anspruch genommen, ebenso stieß die Aktion "Begegnungen" auf großes Interesse. Nicole Maydt forderte die Mitglieder auf, gerade zum Thema Begegnungen ihre Gedanken, Meinungen und Gefühle als Feedback zu geben. In diesem Zusammenhang bedankte sich Dassler bei der Leiterin des Stadtmarketings, Judith Jochmann, und bei der Stadt für die hervorragende Zusammenarbeit. Dassler verglich Herzocity mit einem mittelständischen Unternehmen, immerhin betrugen die Einnahmen nahezu 300.000 Euro, und es konnte ein Überschuss von etwas mehr als 5000 Euro verbucht werden.

Auf Wunsch der Mitglieder sollen der monatliche Stammtisch wieder aktiviert und die Firmenbesuche weiter geführt werden. Der Überschuss des diesjährigen Nacht-Shoppings wird Kollegen im Hochwassergebiet zur Verfügung gestellt. Lothar Maydt regte an, dass auch ausgesonderte Laden- oder Lagereinrichtungen an geschädigte Geschäftskollegen im Hochwassergebiet abgegeben werden sollen. An den beliebten Veranstaltungen und Aktionen soll nichts geändert werden. Sie werden auch künftig stattfinden.