"Es wird Zeit für frischen Wind an der FAU." Dass seine Chancen gering sind, weiß er selbst. Der Präsident werde vom 20-köpfigen Universitätsrat gewählt, dem nur zwei Studenten angehörten. Es gehe ihm jedoch darum, "universitäre Diskurse im besten Sinne demokratischer Selbstverwaltung voranzutreiben".

Der im 12. Semester studierende Greiner kritisierte unter anderem marode Uni-Gebäude und das Sponsoring von Hörsälen durch Firmen und kündigte an: "Mein Ziel ist es, dass die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in einem Atemzug mit wissenschaftlichen Globalplayern wie Harvard und Oxford genannt wird."

Die Amtszeit von Präsident Karl-Dieter Grüske endet im März 2015, sein Nachfolger wird Ende November gewählt.