Bei einem Pressegespräch stellten Präsident Werner Meschede und Zeugwartin Ute Maier sowie der musikalische Leiter Norbert Engelmann weitere geplante Höhepunkte vor.
Eigentlich begann die Geschichte der Stadtjugendkapelle schon im März 1964 mit 25 Kindern und dem damaligen Kapellmeister Fritz Bock. Die Vereinsgründung erfolgte am 4. April 1965. Was mit damals mit einer Gruppe begann, wuchs auf aktuell sieben Orchester, in denen aktuell 398 aktive Musiker im Alter von einem bis 86 Jahren spielen. Natürlich bilden die Kleinkinder noch kein Orchester, für sie wird eine musikalische Früherziehung angeboten, die dann über die Bläserklasse, Juniorband und Schülerorchester sowie über das Jugendorchester zum Hauptorchester (Bläserphilharmonie) führt. Dem jugendlichen Alter entwachsen, kann das musikalische Hobby bei den "Ehemaligen" und der Seniorband weiter ausgelebt werden.

Orchester aus ganz Mittelfranken

Zu ihrem Jubiläum richtet die Stadtjugendkapelle unter anderem am 20. und 21. Juni die Wertungsspiele des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB) aus, an denen Orchester aus Mittelfranken und darüber hinaus um Platzierungen spielen.
Das Jubiläumskonzert wird am 10. Mai in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen stattfinden. "Es ist ein ganz normales Jahreskonzert, und wir bieten eine abwechslungsreiche Mischung", stapelte Norbert Engelmann etwas tief. Jedes Konzert sei etwas Besonderes und für die Musiker gleichermaßen aufregend wie für Dirigent und Ausbilder.
Ute Maier und Werner Meschede erklärten auch, warum das Konzert in der Heinrich-Lades-Halle stattfindet. In Herzogenaurach gibt es keine geeignete Räumlichkeit mit einer derartigen Akustik wie in Erlangen. Die nahezu 900 Mitglieder des Vereins und alle Blasmusikbegeisterten dürfen sich jedenfalls auf ein außergewöhnliches musikalisches Jahr freuen.

Jubiläumsprogramm