16 junge Feuerwehrleute, darunter eine junge Frau, stellten sich ihrem Prüfer im Atemschutzzentrum Herzogenaurach.

Der Feuerwehrnachwuchs aus Adelsdorf, Mühlhausen, Wachenroth, Höchstadt und Zentbechhofen wurde am Standort Höchstadt ausgebildet und auf die Aufgabe als Atemschutzgeräteträger vorbereitet. Johannes Tohol, Jochen Tohol, Bernd Völlner und Christian Hain zeichneten dabei für die Ausbildung verantwortlich. An zahlreichen Abenden vermittelten sie den jungen Helfern den Lehrstoff. In praktischen Übungen wurden die Prüflinge auf ihre zukünftige Tätigkeit und die Gefahren der Einsatzstellen vorbereitet.

Pünktlich um 19 Uhr begrüßte Kreisausbilder und Lehrgangsprüfer Stefan Lehner die Teilnehmer und führte sie zunächst durch die Übungsanlage. Anschließend wurde es ernst, und die Prüflinge mussten fünfzig Fragen beantworten. Danach folgte der Belastungstest. Hier musste jeder Teilnehmer 20 Meter auf einer Endlosleiter in die Höhe steigen und 200 Meter auf einem Laufband zurücklegen, bevor es in die Kriechstrecke ging. Hier ist Kondition und Geschicklichkeit gefragt, um den Weg auf allen Vieren zu bewältigen.

Die Krönung ist zum Ende aber ein großer Stahltank, in den man über eine Leiter einsteigt, aber ohne Hilfsmittel herauskommen muss. Hier ist Teamgeist und gegenseitige Hilfe gefragt. Der Hitzeraum, der den Test abschloss, wurde schon fast mit einem Aufatmen durchlaufen. Hier mussten, bei 60 Grad Celsius Raumtemperatur 14 Kniebeugen absolviert werden. Dann war es geschafft. Durchgeschwitzt und sichtlich ausgepowert konnten sie anschließend die Glückwünsche des Prüfers und ihrer Ausbilder entgegennehmen. Alle hatten bestanden.

Zum Schluss legte Stefan Lehner den neuen Geräteträgern noch einige Ratschläge ans Herz. Sie sollten am Anfang nichts überstürzen und sich von erfahrenen Kameraden leiten lassen. Außerdem wünschte Lechner den Feuerwehrleuten für die Zukunft viel Glück, um immer wieder gesund nach Hause zu kommen. red