Auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Erlangen-West und Frauenaurach kam es am Freitagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall. Dem 37 Jahre alten Fahrer eines Skoda wurde plötzlich während der Fahrt schlecht. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Auto und rutschte damit unter den Anhänger eines Sattelschleppers. Sein Beifahrer wurde in den Wagen eingeklemmt. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.


Hilfe durch die Einsatzkräfte

Um 14.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte aus Erlangen, Dechsendorf und Heßdorf alarmiert. Zunächst hieß es, dass mehrere Menschen eingeklemmt wären, was sich als Fehlinformation herausstellte. Nach einer Dreiviertelstunde wurde der Beifahrer den Rettungsdiensten des ASB und des Roten Kreuzes übergeben. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Wrack befreien. Er wurde ebenfalls verletzt.

Weitere Bilder: Lkw-Unfall auf der A3 bei Erlangen

Die Autobahn war für die Rettungs- und die Bergungsmaßnahmen in Richtung Nürnberg zeitweise voll gesperrt. Es gab eine Umleitung ab Höchstadt-Ost über die U17 und U19.


Überlastete Ausweichrouten

Der Rückstau war bis zu zwölf Kilometer lang. Die Ausweichstrecken waren zum Teil völlig überlastet. Schaulustige auf der Gegenstrecke machten mit ihren Handykameras Bilder vom Unfall. Dabei ereignete sich ein weiterer Unfall. Dieser trug seinen Teil dazu bei, dass die Überlastung eintrat.