Bei einem Auffahrunfall auf der A3 bei Heßdorf sind vier Menschen verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Samstagvormittag und sorgte für erhebliche Verkehrsbehinderungen.


Ein 27-jähriger Golf-Fahrer war in Richtung Würzburg unterwegs und musste zwischen den Anschlussstellen Erlangen West und Höchstadt Ost verkehrsbedingt abbremsen. Ein hinter ihm fahrender 26-Jähriger in einem Polo erkannte die Situation und bremste ebenfalls. Ein folgender 44-jähriger Audi-Fahrer erkannte dies allerdings nicht und krachte mit seinem Auto beinahe ungebremst ins Heck des Polos. Dadurch wurde der Polo gegen den Golf geschoben.

Der Golf-Fahrer verlor durch den Zusammenstoß die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in die rechte Außenschutzplanke. Der Audi geriet ebenfalls ins Schleudern und krachte anschließend noch in die Beifahrerseite des Golfs. Der Polo drehte sich um 180 Grad und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Die beiden VW-Fahrer sowie ihre Beifahrer wurden leicht verletzt nach Erlangen ins Krankenhaus gebracht.
Der Audi Fahrer blieb bei der Kollision unverletzt.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die A3 in Richtung Nürnberg für rund eine Stunde voll gesperrt. Im Rückreiseverkehr der Osterferien bildete sich ein bis zu 14 Kilometer langer Stau.

Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 50.000 Euro beziffert.


Unmittelbar nach diesem Unfall kam es im rasch aufbauenden Stau zu einem weiteren Verkehrsunfall, nur wenige hundert Meter von der ersten Unfallstelle entfernt. Eine 57-jährige Frau fuhr auf der linken Spur und bemerkte das Stauende zu spät. Ihr Auto stieß mit dem vorausfahrenden Fahrzeug zusammen. Die Beifahrerin im vorausfahrenden Pkw wurde leicht verletzt. Die 68-Jährige kam vorsorglich ebenfalls in die Chirurgie nach Erlangen. Das Auto der 57-Jährigen musste abgeschleppt werden.