Ein Schubboot habe am Samstagabend mit dem Abtransport des in Erlangen liegenden Passagierschiffes begonnen, teilte ein Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Nürnberg am Montag mit. Das Schiff nähere sich inzwischen Passau. "Bisher ist alles problemlos verlaufen. So was ist für die Besatzung des Schubbootes Alltagsgeschäft", sagte ein Behördenmitarbeiter.

Das Kreuzfahrtschiff war am 11. September bei Erlangen mit dem Führerhaus gegen zwei Brücken gekracht - der Leitstand wurde dabei völlig zerstört, zwei Crew-Mitglieder starben.

Um ein Haar hätte der Schubverband allerdings seine Fahrt nach Linz wegen Niedrigwasser auf der Donau stoppen müssen. Nur dank der starken Regenfälle vom Wochenende sei der Donaupegel so weit gestiegen, dass das Schubboot die Donau ohne Probleme passieren konnte. "Noch am Freitag hatten 20 bis 30 Zentimeter Wasserstand gefehlt. Ohne die starken Regenfälle vom Wochenende hätte das Schubboot seine Fahrt unterbrechen müssen", sagte ein Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Regensburg.