Auf Antrag der SPD-Fraktion, den Bernd Döbbelin auch begründete, soll Bürgermeister Horst Rehder (BB) mit der Autobahndirektion Nordbayern entsprechende Verhandlungen führen. Döbbelin führte gewichtige Gründe für den Antrag an. Zum einen sei die Autobahn eine erhebliche Lärmbelästigung für Heßdorf und für die an die Autobahn angrenzenden Ortsteile, zum andern wies der SPD-Rat auf die folgenschweren Unfälle der letzten Monate hin.
So sei auch der Beginn zum sechsstreifigen Ausbau noch nicht bekannt und es könne noch Jahre dauern, bis die Baumaßnahme beginnt. So hätten die Ortsteile haben nicht nur mit dem Autobahnlärm zu kämpfen, sondern würden bei Sperrungen, die durch Lkw-Unfälle notwendig werden, durch die Umleitungsstrecke noch mehr belastet. Döbbelin führte aus, dass ab der Raststätte in Richtung Nürnberg ebenfalls Tempo 120 vorgeschrieben sei, obwohl da eigentlich keine Wohngebiete angrenzen.
Die SPD-Fraktion und die Mehrheit des Gemeinderates vertreten die Auffassung, dass bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung die Auffahrunfälle im Lkw-Verkehr deutlich abnehmen würden. "Ich kann den Antrag, dem mit einer Gegenstimme zugestimmt wurde, nur unterstützen", erklärte dazu der Bürgermeister. Er will versuchen, mit der Autobahndirektion eine Lösung zu finden. ft