Die alte Puma-Verwaltung und der Rathausneubau: Das sind zwei Begriffe, die in jüngster Zeit immer mal wieder zusammengebracht wurden. Inzwischen ist Klarheit in die Angelegenheit gekommen: Als möglicher Standort als neues Rathaus der Stadt kommt die Immobilie der Firma in der Würzburger Straße nicht in Frage.

Das hat nicht nur Bürgermeister German Hacker in einer Stellungnahme deutlich gemacht, sondern das wurde auch bereits durch den Verkauf des rund 10 000 Quadratmeter umfassenden Grundstücks samt aller Bürogebäude klar. Der Fürther Immobilienentwickler P&P hat den Standort Würzburger Straße erworben, mit Zielrichtung Wohnen und Gewerbe (der FT und infranken.de berichteten bereits ausführlich).


Mögliches Ausweichquartier

Vom Tisch sind die Puma-Büros für die Stadt deshalb noch lange nicht. Denn es wird ja auch ein Ausweichquartier für die Zeit des Umzugs gebraucht. Wie Bürgermeister Hacker am Freitag auf Anfrage des FT sagte, wäre es für den grob geschätzten Zeitraum möglich, noch eine ausreichende Fläche zu mieten. Diese läge dann in dem Anfang des Jahrtausends errichteten Neubau. Daneben habe man aber auch noch andere Optionen, weshalb auch dieser Punkt von der Stadt noch geprüft werden müsse. Beispielsweise nannte Hacker ein Bürohaus der Vipa. Und selbst über eine Containerlösung habe man intern schon gesprochen. Das aber wäre "die unschönste Lösung."

Wann die Rathaus-Verwaltung in ein Ausweichquartier umzieht, sei auch noch nicht klar. So könne es durchaus passieren, dass sich der Neubau noch ein Jahr verzögert. Angedacht ist bislang ein Umzug ab Herbst 2018, sagte Hacker.