Es mutet schon sehr geheimnisvoll und rätselhaft an. Im Wald, unweit von Weisendorf, kniet eine junge Frau und streut Blütenblätter in ein offenes Grab.

Was ist das?
Ein Grab?
Ein gläserner Sarg?

Es ist tatsächlich ein Grab, nahe einer alten Eiche, zwei Meter lang und 60 Zentimeter breit. Die Grube ist golden ausgeschlagen und, wenn nicht gerade die junge Frau mit ihren Blütenblättern kommt, ist das Grab mit einer Glasplatte abgedeckt. In der Grube ruht die lebensgroße Gestalt eines Königs: Der schlafende König von Weisendorf - "The Sleeping King", so bezeichnet Anna Poettner das Grab im Wald.

Um welche Bluttat es sich handelt, das lesen Sie im Fränkischen Tag am Mittwoch.