Regierungspräsident Wilhelm Wenning überreichte die Auszeichnung, die neben Beck noch sieben weitere Kommunalpolitiker erhielten, in Bayreuth.

In seiner Rede würdigte der Regierungspräsident, dass Beck sich seit fast drei Jahrzehnten "mit großem persönlichen Engagement" für die Belange der Gemeinde Pommersfelden einsetze. Von 1984 bis 1996 Gemeinderat, habe Beck ab 1990 das Amt des 2. Bürgermeisters ausgeübt. 1996 sei er zum 1. Bürgermeister der Gemeinde Pommersfelden gewählt worden. In diesem Amt sei er seither mit großem Erfolg tätig.

Viel angestoßen und vollendet

Von den vielen Projekten in Becks Amtszeit nannte Wenning den Ausbau der Wasserversorgung, die Ausweisung von Wohngebieten und eines Gewerbegebiets, die Neugestaltung des Straßen- und Wegenetzes, die Errichtung von Kindertagesstätten, die Sanierung der Schulgebäude, den Bau einer Schulsporthalle sowie den Umbau und die Erweiterung des Rathauses.

Zudem engagiere sich Beck als Vorsitzender des Schulverbands Pommersfelden und als Vorsitzender des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung der Gemeinden Pommersfelden und Frensdorf.

Mit 29 Jahren im Gemeinderat

Der heute knapp 59 Jahre alte Bürgermeister wurde mit 29 Jahren erstmals in den Gemeinderat gewählt. Seit 1996 im Amt des 1. Bürgermeisters, hat er Pommersfelden von einer ländlich strukturierten zu einer aufstrebenden Gemeinde im Großraum Bamberg-Nürnberg-Erlangen geführt.

Größtes Projekt und Grundvoraussetzung für eine weitere bauliche Entwicklung war mit einem Finanzvolumen von 8,1 Millionen der Bau der öffentlichen Wasserversorgung für die Gesamtgemeinde. Die Ausweisung neuer Baugebiete führte zu einer Steigerung der Einwohnerzahlen von 2600 auf rund 3000. Mit der Schaffung eines Gewerbegebiets an der B 505 bei Limbach entwickelte sich auch die Steuer- und Finanzkraft der Gemeinde. Jüngstes Projekt ist die Ausweisung eines neuen Wohnbaugebiets im Gemeindeteil Steppach, das in mehreren kleinen Schritten nach Bedarf verwirklicht werden soll.