Die 62-Jährige setzte sich schon im ersten Wahlgang mit 50,6 Prozent gegen den bisherigen Parteichef Sebastian Frankenberger und zwei weitere Konkurrenten durch.

Frankenberger bekam nur 39,5 Prozent, wie Parteisprecher Pablo Ziller sagte. Hauptkritikpunkt der Delegierten sei seine öffentliche Rücktrittsankündigung vom Sommer gewesen. Der 33-Jährige hatte über persönliche Angriffe und unüberwindbare Gräben geklagt.

Frankenberger hatte die Partei seit 2010 geführt. Bekannt wurde er als Initiator des Bürgerentscheids für das Rauchverbot in bayerischen Wirtshäusern.

Schimmer-Göresz hatte vor den Delegierten ihr Engagement gegen das europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen (TTIP) betont. Auch privat lebe sie nach den Grundsätzen einer nachhaltigen, nicht auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaft.