Pfarrer Joan Vinyeta-Punti hatte das Motiv vom Weinstock und den Reben gewählt, um die Verbindung aller und die sichere Verwurzelung in Gott zu versinnbildlichen. "Die Wurzel eines Weinstocks kann zwei bis drei Meter tief in die Erde gehen und unter schwierigsten Bedingungen seine Existenz sichern", zog Pfarrer Joan den Vergleich zu einem starken, lebensspendenden Gott. Die Reben sichern sein Fortbestehen und geben dem Leben reichhaltige Fülle. Jesus bildet den Rahmen, der ein bewusstes und maßvolles Handeln ermöglicht.

Hier kam die Idee der Oberministranten zum Tragen, die gemeinsam mit dem Pfarrer diesen außergewöhnlichen Gottesdienst vorbereitet hatten. "Wir gehören zusammen, wir bilden Gottes bunten Teppich des Lebens", beschrieb Oberministrant Alexander Zips das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Messdiener.

Die fünf neuen Mädchen in den Reihen der Altardiener durften sich mit einem farbigen Band in das Gemeinschaftswerk der Gruppe einweben. "Sich in eine Gemeinschaft einzuweben, ist eine Kunst", fasste der Pfarrer das Tun zusammen und erläuterte: "Jesus gibt den Rahmen, die senkrechten Fäden sind der Heilige Geist und wir sind die bunten Fäden. Die Art und Weise, wie ich damit umgehe, das ist die Liebe", gab er allen mit auf den Weg. "Bleibt mit Freude bei eurem Dienst", wünschte er und segnete die fünf neuen Ministrantinnen.